Der Computer hilft dem Arzt

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Beilage Senioren

Mithilfe moderner Technik soll Patienten, die an chronischen Krankheiten leiden, in Zukunft so mancher Weg zum Arzt erspart werden. Denn wichtig ist es bei vielen Leiden, eine möglichst lückenlose Dokumentation von Daten, wie zum Beispiel dem Blutdruck, zu haben.

Mithilfe moderner Technik soll Patienten, die an chronischen Krankheiten leiden, in Zukunft so mancher Weg zum Arzt erspart werden. Denn wichtig ist es bei vielen Leiden, eine möglichst lückenlose Dokumentation von Daten, wie zum Beispiel dem Blutdruck, zu haben.

Der amerikanische Chipriese Intel hat eine Allianz mit General Electrics (GE) angekündigt, in deren Rahmen der "Health Guide", ein medizinisches Gerät zur Verbesserung der häuslichen Pflege, auf den Markt gebracht werden soll. Das Gerät sammelt Vitalfunktionen von Patienten in häuslicher Pflege und erfasst sie elektronisch. "Es handelt sich dabei um einen PC, der die Sammlung der Daten übernimmt und die Kommunikation mit dem Pflegepersonal sowie den Ärzten erleichtert", erläutert Herbert Weber, Director Health Care bei Intel. Vor allem eignet sich das Produkt für Patienten mit chronischen Krankheiten. Die Überwachung des Gesundheitszustandes wird durch das Gerät automatisiert und der Patient in die Behandlung und Untersuchung eingebunden. Als nächster Schritt ist angedacht, das Gerät auf die Größe eines Mobiltelefons zu verkleinern und damit auch mobil nutzbar zu machen.

Aber auch im Krankenhaus sollen nach Vorstellung der IT-Firmen, darunter unter anderem Dell, Cisco und Google, künftig die Patienten rund um die Uhr Sensoren tragen, mit denen laufend die Vitalfunktionen überwacht und in das Krankenhausnetzwerk übertragen werden.

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