Braunsche Villa ist ein Blickfang

Die Braunsche Villa ist ein Blickfang und städtebauliches Kleinod. So sieht architektonische Lebensqualität aus. Alle Fotos: Konopka

„Erhalten vor erneuern ist unser Sanierungsgrundsatz“, wie Eigentümer André Beutler beim Fototermin in den schönen Räumen der Braunschen Villa erklärt. Der Diplom-Ingenieur hat ein Faible für historische Gebäude. So sind nicht nur die originalen Innentüren von 1896, sondern auch die Dielen und der Parkettbelag liebevoll aufgearbeitet worden.

Eine ganz besondere Atmosphäre strahlen die hohen Räume mit den erhaltenen Stuckarbeiten aus. Beutler: „Was gefehlt hat, haben wir nach Abdruckmustern neu anfertigen lassen.“ Echte optische Schmuckstücke sind auch die Heizkörper im Jugendstil. Die Wände im interessantesten Raum im Erdgeschoss sind mit dunklem Holz getäfelt. Das Treppenhaus schmückt ein wunderschönes Bleiglasfenster von 1948 mit dem Braunschen Familienwappen. Das Hersfelder Stadtwappen ist als farbige Stuckarbeit zu sehen. Von außen hat sich die Villa, die für den Tuchfabrikanten Hermann Braun gebaut wurde, nicht verändert. Sie ist ein echter Hingucker. Die Fassade mit figürlichen Ornamenten wurde neu verfugt und die Klinker gereinigt. Wolfgang Storch, Architekt aus Eiterfeld-Körnbach: „Das Dachgeschoss haben wir komplett erneuert, da es nicht mehr sanierungsfähig war.“ Von der Elektroheizung bis zu den sanitären Einrichtungen ist alles auf dem neuesten Stand. Ein atmungsaktiver Innendämmputz sorgt für gutes Raumklima. Jetzt soll wieder Leben in das städtebauliche Kleinod einkehren. Die repräsentativen Räume für Büros oder Arztpraxen sind bezugsfertig und André Beutler kümmert sich um die Vermietung. Bei zwei Grundstückszufahrten stehen 20 Parkplätze zur Verfügung.

Interessenten können Beutler unter der Telefonnummer 0173 - 3 02 92 27 oder per e-mail unter aebeutler@tr6.de erreichen.

Sanierung der Braunschen Villa - 28.02.2015

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