Man lernt nie aus

Bildung hält im Alter fit und schafft Zufriedenheit

Für Bildung ist es nie zu spät. Dass viele Menschen nach diesem Motto leben, wird immer offensichtlicher: Immer mehr ältere Menschen zieht es wieder an die Universitäten, immer mehr Senioren möchten gerne ein Hochschulstudium absolvieren und einen Abschluss erlangen. Ob dies aus reinem Interesse oder aus einem Nachholbedarf heraus geschieht – die Gründe für ein Studium im Alter sind vielfältig.

In der ersten Gruppe von Menschen, die in einem späteren Alter mit einem Studium beginnen, finden sich hauptsächlich Frauen, die ein Studium zu Gunsten der Kinder und der Kindererziehung oftmals gar nicht erst begonnen oder abgebrochen haben. Sind die Kinder aus dem Gröbsten raus, vielleicht sogar schon aus dem Haus, dann nehmen sich viele Frauen die Zeit, das verpasste Studium nachzuholen. In diese Gruppe fallen aber auch jene Frauen, denen von Hause aus die Erlaubnis für ein Studium nie gegeben wurde. Schließlich ist es noch gar nicht so lange her, dass ein Universitätsstudium vorrangig den männlichen Mitgliedern einer Familie gewährt wurde.

Dann gibt es da aber noch die Gruppe von Menschen, die ihren Ruhestand für die eigene Fortbildung nutzen möchten, die geistig fit bleiben wollen, und die nun einem Studium nachgehen, das speziell auf ihr Interessengebiet zugeschnitten ist. In Deutschland kann man grundsätzlich zwischen zwei unterschiedlichen Studienformen unterscheiden. Geht es um einen regulär anerkannten Abschluss oder möchte man sich lediglich weiterbilden? Diese Frage sollte man sich vor Antritt des Studiums stellen, da die Antwort auf diese Frage Auskunft darüber gibt, ob man sich als ordentlicher Student oder als Gasthörer einschreibt. Als Student benötigt man nicht nur eine Hochschulzugangsberechtigung, man wird während des Studiums auch sämtliche Prüfungen machen müssen.

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