Gut behütet – Sicherheit geht vor

Sie mögen nicht besonders dekorativ wirken – in puncto Sicherheit machen sie allerdings diesen kleinen Nachteil leicht wieder wett: Fahrrad- oder Motorradhelme dämpfen bei Stürzen den Aufprall des Kopfes und können so Gehirnerschütterungen und Schlimmeres verhindern.

Zu solchen Unfällen kommt es leichter, als man denkt. Bereits beim bloßen Umkippen schlägt der Kopf mit rund 20 Stundenkilometern auf den Boden auf. Nicht auszudenken, mit welcher Wucht der Kopf nach einer rasanten Fahrt ungewollt den Boden erreichen kann. Auch bei einer Kollision mit einem Auto sind Helmträger besser geschützt. Während der Fahrt wirkt ein Fahrradhelm keineswegs störend. Mit nur knapp 300 Gramm sind Styropor gedämmte Helme wahre Leichtgewichte. Selbst bei anstrengenden Bergpassagen kommt man unter dem Fahrradhelm nicht ins Schwitzen. Anders als Motorradhelme lassen sie mit ihren Lüftungsschlitzen kühlenden Fahrtwind an den Kopf. Bei der Auswahl eines Helmes sollte man neben der Bruchsicherheit auch den fes­ten Sitz am Kopf berücksich­tigen.

Zum Beispiel bei Fahrradhelmen haben sich Gurtsysteme bewährt, die möglichst tief im Nacken und über die Schläfen führen und unterhalb der Ohren am Kinngurt verschlossen werden. Im Fall eines Sturzes bleibt der Helm durch diese Halterung auf dem Kopf und schützt ihn. Durch die verstellbaren Riemen lässt sich der Helm zudem an den Kopfumfang anpassen. Mountainbiker schätzen die Vorteile eines kleinen Schutzschirms, der die Augen vor aufwirbelndem Staub und Spritzwasser schützt.

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