Balkonkasten als Kräutergarten

Neben Klassikern auch Neues ausprobieren

Petersilie, Dill, Schnittlauch und Basilikum sind unbestritten leckere Kräuter, mit denen sich wunderbare Gerichte zaubern lassen. Inzwischen gibt es im Fachhandel aber auch viele Exoten als Sämerei, die sowohl den Kräutergarten als auch die Küche aufwerten können. Schnittknoblauch, Salbei und Thymian sind nur drei Beispiele, die Gerichten oder auch Tee eine interessante Note verleihen. Egal welche Kräuter gewünscht werden, jetzt ist die Zeit der Aussaat gekommen.

Kleine Gewächshäuser für die Wohnung können als Anzuchtstätte genutzt werden. Ein klassischer Blumentopf mit einem darüber gestülpten Plastikgefäß kann denselben Effekt erfüllen, ist nur nicht so schön anzusehen. Denn die kleinen Gewächshäuser wer- den inzwischen in ansprechenden Ausführungen angeboten, die eine echte Zierde für die Küchenfensterbank darstellen.

Die kleinen Zimmergewächshäuser können an warmen Tagen problemlos auf den Balkon gestellt werden. Sie sorgen für ein ideales Anzuchtklima und sind im wahrsten Sinne des Wortes eine saubere Sache.

Der Handel bietet kleine Quelltöpfchen an, die in der Regel aus Torf bestehen und bereits mit den wichtigsten Substraten für das Saatgut versorgt sind. Sie können sowohl im Mini-Gewächshaus als auch – nach dem Ende der Frostperiode – direkt im Balkonkasten verwendet werden. Mit Wasser übergossen quellen diese zu Scheiben gepressten Töpfe auf und können mit Saatgut gefüllt werden.

Beim späteren Umsetzen in größere Gefäße, etwa den Balkonkasten, löst sich das kompostierbare Außennetz der Quelltöpfchen auf, so dass sich die Wurzeln problemlos ausbreiten können. So haben alle Kräuter – Klassiker wie Exoten – einen optimalen Start.

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