Auch als Senior noch geistig fit sein

Es geht auch Jüngeren so: Man möchte davon erzählen, wen man gestern beim Bäcker getroffen hat, und es fällt der Name dieser Person nicht mehr ein. Oder beim Einkauf hat man den Einkaufszettel zu Hause vergessen und nun weiß man nicht mehr, was alles darauf notiert war.

Das man ab und zu mal Dinge vergessen kann, ist ganz normal aber wenn dies keine Ausnahme mehr bleibt, dann kann man mit einigen Tricks und regelmäßigem Training die Leistung seines Gedächtnisses wieder auf Vordermann bringen. Dies ist besonders dann notwendig, wenn im zunehmenden Alter die Gedächtnisleistung nachlässt. Egal, ob man sich keine Namen, keine Fremdwörter und Vokabeln oder Zahlen merken kann, mithilfe der Assoziationsmethode kann dieses Defizit erheblich verbessert werden, auch wenn sich dieses Verfahren zunächst etwas kompliziert anhören mag.

Der Grundgedanke hinter dieser Methode beruht auf der Verbindung eines Namens, eines Begriffs oder einer Zahl mit einem anderen Begriff, der für die Person leichter zu merken ist, und der dann letztendlich auch in eine Geschichte integriert werden kann. Namen kann man sich im Prinzip auf eine ähnliche Weise merken, wie man es auch bei Zahlen getan hat. Im Vorfeld ist es jedoch wichtig, dass man sicher ist, den Namen einer Person auch richtig verstanden zu haben. Oft werden wir Personen nämlich in Situationen vorgestellt, in denen wir unkonzentriert sind, oder besonders ältere Leute verstehen einen Namen oft akustisch nicht. Man habe also keine Scheu, bei Bedarf nochmals nachzufragen. Zum Beispiel kann man sich den Namen der neuen Mitglieder im Turnverein nicht merken. Die Dame heißt Eggert und der Herr heißt Mühlbauer. Man stelle sich Frau Eggert vor, wie sie mit einer Egge ein Feld bearbeitet (Sie „eggert“ es also). Herr Mühlbauer hat seinen Namen von einem Mühlenbauer.

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