Staatskanzlei-Chef informierte sich über „Gemeindeschwester 2.0“ in Schenklengsfeld

Minister: Projekt ist beispielhaft

Arztbesuch: Das Projekt Gemeindeschwester 2.0 war Thema beim Besuch von Staatsminister Axel Wintermeyer in Schenklengsfeld. Unser Bild zeigt von links Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt, Wintermeyer, Erna Baumgardt, Bürgermeister Stefan Gensler und Dr. Frank Klein. Foto: Landsiedel

Schenklengsfeld. Der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Demografie-Beauftragte der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, stattete im Rahmen seiner Sommerreise dem Schenklengsfelder Ortsteil Erdmannrode einen Besuch ab. Begleitet wurde er von der Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt (CDU).

Mit seinem Besuch würdigte er das Engagement der Initiative „Gemeindeschwester 2.0“ in Schenklengsfeld, mit dem vor allem die medizinische, aber auch die soziale Betreuung der älteren Menschen in der Großgemeinde verbessert werden soll. Wintermeyer bezeichnete die Aktivitäten zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum in Schenklengsfeld als beispielhaft.

Inzwischen ist das Projekt „Gemeindeschwester 2.0“ für den mit 20 000 Euro dotierten hessischen Demografie-Preis nominiert, der am 28. September in Wiesbaden verliehen wird. Die sechs nominierten Projekte wurden bereits im Vorfeld von einer unabhängigen Fachjury aus 91 Bewerbungen ausgewählt.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Stefan Gensler stellte Dr. Frank Klein, der die Initiative ins Leben gerufen hat, im Dorfgemeinschaftshaus das Projekt nochmals vor. Dr. Klein betonte, dass „Gemeindeschwester 2.0“ nur ein Baustein der vom Beirat „Miteinander“ geplanten Projekte zur Förderung des generationenübergreifenden Zusammenlebens in der Gemeinde sei und nannte stellvertretend die in die Realisierungsphase tretende Tagespflege sowie den Generationenhof. Anschließend lud Dr. Klein Wintermeyer und die Landtagsabgeordnete Arnoldt noch zu einem Arztbesuch ein, um zu zeigen, wie gut die Betreuung älterer Menschen auch auf dem flachen Land funktionieren kann. Erna Baumgardt, die in diesem Jahr ihren 91. Geburtstag feiert, freut sich, dass sie so lange in ihrem gewohnten Umfeld leben kann. „Wir haben in Dr. Klein einen Ansprechpartner, der immer da ist, wenn man ihn braucht“ lobt die alte Dame. (tl)

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