Erinnerungsfeier zum Förderkreis jüdisches Lehrerhaus und Judaica-Museum

Klezmer und Geschichte in Schenklengsfeld

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Volles Haus: Nahezu vollbesetzt war die ehemalige katholische Kirche in Schenklengsfeld, als der dortige „Förderkreis jüdisches Lehrerhaus“ mit einer Festveranstaltung an seine Gründung sowie die Eröffnung des Judaica-Museums erinnerte.

Schenklengsfeld. „Friede sei mit Euch“, begrüßte Hartmut Käberich vom „Förderkreis jüdisches Lehrerhaus Schenklengsfeld“ am Sonntag die Gäste einer Feier in der ehemaligen katholischen Kirche.

Anlass war die Festveranstaltung zum nunmehr 22-jährigen Bestehen des Förderkreises sowie der Eröffnung des Judaica-Museums in besagtem Lehrerhaus vor 15 Jahren. Den geschichtlichen Ablauf dazu dokumentierte Schenklengsfelds vormaliger Pfarrer und Förderkreismitgleid, Dietmar Preiß, in einem kurzweiligen Vortrag. Dabei erwähnte er auch Begegnungen mit Zeitzeugen – ehemaligen Schenklengsfelder Juden.

Unermüdlicher Initiator

Einen ganz besonderen Dank richtete Preiß in seiner Festansprache an Karl Honikel, der als unermüdlicher Initiator dem Lehrerhaus mit Museum die wirksam öffentliche Aufmerksamkeit gibt. Überdies erkannte Schenklengsfelds Bürgermeister Stefan Gensler in seinen Grußworten im Erhalt der historischen Kultur einen wichtigen Faktor für die Gemeinde und versprach von dieser Seite Unterstützung zu.

Den passenden musikalischen Rahmen zum Programm lieferte das Quartett „Buchonian KlezGang Fulda“ mit unterhaltsamen Klezmer-Melodien.

Außer der anschließenden Einladung zum Museumsrundgang mit reichhaltiger Kuchentafel, wurde noch eine Führung zum jüdischen Friedhof angeboten.

Von Hans H. Hartmann

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