Malkomes und Dinkelrode rücken gemeinsam aus

Zwei Wehren – eine schlagkräftige Einheit

Beschlossen: Regierungspräsident Walter Lübcke (Dritter von rechts) übergibt die Vereinbarung zur Zusammenarbeit der Feuerwehren Malkomes/Schenksolz und Dinkelrode an Schenklengsfelds Bürgermeister Stefan Gensler (Zweiter von links). Foto: Reymond

Malkomes. Die Weichen für die Zusammenarbeit der beiden Schenklengsfelder Ortsteilwehren Malkomes/Schenksolz und Dinkelrode sind gestellt.

Regierungspräsident Walter Lübcke überreichte am Montagabend einen Bewilligungsbescheid des Innenministeriums über 30 000 Euro für das Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit an Bürgermeister Stefan Gensler. Der gab dieses Schreiben sogleich weiter an die beiden Wehrführer Joachim Pankow aus Dinkelrode und dessen Malkomeser Amtskollegen Willi Höfer.

Während es andernorts noch hakt, kleinere Feuerwehreinheiten zu einer größeren, schlagkräftigeren Gruppe zusammenzuführen – in Alheim hat sich Gemeindebrandinspektor Bernd Hildebrand gegen einen weiterführenden Schritt, nämlich die Bildung von Stützpunktfeuerwehren ausgesprochen, und in Bad Hersfeld möchte Kohlhausen keine Einheit mit Beiershausen und Asbach bilden –, klappte es in Schenklengsfeld reibungslos.

„Gemeinsam sind wir nun in der Lage, bei Einsätzen immer genügend Kräfte vor Ort zu haben“, erklärt Joachim Pankow. Bei einem Scheunenbrand am vergangenen Mittwochabend in Dinkelrode, war die Wehr aus Malkomes zunächst mit nur drei Einsatzkräften vor Ort und so überhaupt nicht einsatzfähig. „Aber in der Kombination mit uns, hat das funktioniert“, sagt Pankow. (rey)

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