Schenklengsfeld erhält über 2715 Euro aus dem Leader-Programm

Zuschuss für den Weinberg

Investition mit Wachstum: Vor der Kulisse des Weinbergs in Schenklengsfeld reichte Bürgermeister Stefan Gensler (rechts) den Bewilligungsbescheid an Karl Honikel (mit Papier) vom Heimatverein weiter. Unterstützer des Projekts flankierten die Übergabe. Foto: roda

Schenklengsfeld. Die Gemeinde Schenklengsfeld bekommt zur Rekultivierung des Weinbergs in der Ortsmitte nun auch einen Förderzuschuss in Höhe von 2715 Euro aus dem europäischen Leader-Programm, das über den Hersfeld-Rotenburg verteilt wird.

Bürgermeister Stefan Gensler reichte den Bewilligungsbescheid weiter an Karl Honikel, den Vorsitzenden des Heimatvereins, der auch Pächter des Geländes ist.

Die finanzielle Unterstützung beträgt 60 Prozent der Investitionen, die von den Weinbergfreunden als Vereinsunterabteilung für die vordringlichen Ausgaben geschätzt wurden.

Die Gemeinde wird als Antragsteller das Geld nun gegen Nachweis zur Verfügung stellen. Eigene Haushaltsmittel sind bisher noch nicht vorgesehen. Bürgermeister Gensler versicherte bei der Bescheidübergabe jedoch Gesprächsbereitschaft, falls noch eine Finanzierungslücke auftreten sollte.

Der Weinberg selbst hat innerhalb weniger Wochen schon sichtbare Formen angenommen und wird deshalb von vorbeifahrenden Radlern auf dem Solztalradweg schon mal neugierig betrachtet.

Zwei Parzellen wurden bisher mit insgesamt 132 Rebstöcken bepflanzt. Drei weitere Parzellen sind für nächstes Jahr eingeplant. „Allerdings werden wir uns zunächst mit Pflege und Bodenarbeiten sowie der Ergänzung des Drahtrahmens beschäftigen“, gibt Dr. Bernd Schwedes, Leiter der Weinbergfreunde, den Arbeitsplan für die nächste Zeit bekannt. (ha)

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