Parlament in Hohenroda beschäftigte sich mit Straßenbau in den Ortsteilen

Zuschuss senkt Kosten

Hohenroda. Durch die Förderzusage der Straßenbaubehörde „Hessen mobil“ zum Gehwegausbau der Buttlarstraße in Mansbach ergibt sich laut Informationen von Bürgermeister Jörg Schäfer während der jüngsten Parlamentssitzung eine neue Kalkulationsgrundlage zur Kostenbeteiligung der Anlieger. Diese nämlich hatten nach den bisherigen Regularien keinen Ausbau gewünscht.

Aufgrund einer veränderten Profilierung entstehen jetzt zwar höhere Kosten für das gesamte Projekt, andererseits aber auch eine Anhebung der Förderpräferenzen.

Die gegenwärtige Planung sieht nun eine grundhafte Sanierung der Gehwege beidseits mit einem Pflasterbelag vor. Außerdem wird auf der rechten Seite in Fahrtrichtung Wenigentaft ein Parkstreifen angelegt. Unterhalb dieser Abstellzone werden während der Bauarbeiten zwei separate Kanäle für Abwasser und Regenwasser sowie neue Wasserleitungen und Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt. Gleichfalls wird bei Bedarf das Stromkabel erneuert. Darüber hinaus bekommt die Fahrbahn der Buttlarstraße in diesem Bereich eine neue Asphaltdecke.

Allerdings wies Bürgermeister Schäfer auch daraufhin, dass die bisher genannten Kosten nur grobe Schätzungen seien. Eine genauere Ermittlung der zu erwartenden Anliegerbeiträge unter Einbeziehung der Landeszuschüsse gebe es erst nach einer detaillierten Kalkulation des Bauabschnitts.

Die Gemeindevertreter stimmten der neuen Sachlage einvernehmlich zu. Gleichfalls ohne Widerspruch wurde die neue Prioritätenliste zum Straßenbau in allen Ortsteilen verabschiedet. Danach sind für nächstes Jahr in Ausbach die Straße „Zum Strauch“ und die Bornstraße zwischen Laternenweg und Friedewalder Straße vorgesehen. In Mansbach steht die bereits erwähnte Buttlarstraße und in Ransbach die Bahnhofsallee sowie der Abzweig „Am Friedhof“ auf dem Plan. Außerdem wurden für die Straße „Am Sandacker“ im Ortsteil Glaam und den Ostpreußenweg in Oberbreitzbach Erneuerungsbedarf erkannt. (ha)

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