Über 1000 Besucher beim dritten Abend der offenen Ausbildung am Standort Hattorf

K+S zieht noch immer

Funkenflug: Niklas Fischer, angehender Industriemechaniker im zweiten Ausbildungsjahr, schweißt zwei Metallplatten zusammen. Fotos: Reymond

Philippsthal. Neuer Besucherrekord beim Abend der offenen Ausbildung im Werk Werra der K+S Kali GmbH: 1036 Interessierte waren am Dienstag zum Standort Hattorf in Philippsthal gekommen, um sich über die beruflichen Möglichkeiten im Werk Werra aus erster Hand zu informieren und um im weitläufigen Ausbildungszentrum Eindrücke vom praktischen Ausbildungs-Alltag im Kaliwerk zu erhalten.

Simulierte Sprengung

Den jugendlichen Gästen, ihren Eltern, Großeltern und Lehrern wurde Einiges geboten: Es gab Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und Fabrikbesichtigungen. Bei den Bergbautechnologen sorgte die Miniatur eines Laders, wie er unter Tage eingesetzt wird, mit einer simulierten Sprengung für Aufsehen.

„Durch die Gespräche mit unseren Auszubildenden und den Ausbildern können sich die jungen Leute ein authentisches und realistisches Bild von den einzelnen Ausbildungsberufen machen und erfahren, was sie für den jeweiligen Ausbildungsberuf mitbringen sollten“, erklärt Kerstin Staudtmeister, Ausbildungsleiterin im Werk Werra. Ergänzt wurden die Vorführungen durch Filme und Bildprojektionen.

Selbst ausprobieren

Aber nicht nur das: Bei den Elektronikern, Industriemechanikern, Chemikanten und Kfz-Mechatronikern waren zahlreiche Stationen aufgebaut, an denen sich die Gäste auch einmal selbst versuchen durften. Die jugendlichen Besucher simulierten hydraulische Schaltungen an einem Multi-Media-Board, bedienten die Mais-Sortiermaschine bei den Chemikanten oder löteten unter Anleitung Platinen für einen elektronischen Würfel. Einer von ihnen war Bastian Hopf aus Heringen. „Ich habe zwar noch ein bisschen Zeit, bis ich mit der Schule fertig bin, aber ich wollte mich schon mal informieren. Der Beruf des Elektronikers würde mir richtig Spaß machen“, sagte der 13-Jährige.

Einige haben sich bereits für das Kaliwerk als Ausbildungsbetrieb entschieden. 35 junge Besucher hatten ihre Bewerbungsunterlagen gleich mitgebracht. Werksleiter Dr. Rainer Gerling bedankte sich für das große Engagement der Ausbildungsabteilung. „Es erfüllt uns mit Stolz, dass unsere Abende der offenen Ausbildung so gut angenommen werden und K+S als attraktiver Ausbildungsbetrieb wahrgenommen wird.“ Im Jahr 2010 waren 700 Interessierte zum Abend der offenen Ausbildung ins Werk gekommen, im vergangenen Jahr waren es 850.

Jetzt noch schnell bewerben

Das Werk Werra der K+S Kali GmbH bildet derzeit 305 junge Menschen in acht Ausbildungsberufen aus. Die Übernahmequote liegt bei über neunzig Prozent. Auch 2013 will das Werk Werra wieder 88 Nachwuchskräfte einstellen und für den eigenen Bedarf ausbilden. Die Bewerbungsfrist endet am 17. Oktober. (ib/rey)

Kommentare