Sozialdemokraten im Kreis für optimalen Schulbau in Hohenroda

Schulstandort: SPD will Ransbach

Hohenroda. Die SPD-Kreistagsfraktion hält die bisherige Diskussion um den neuen Grundschulstandort in Hohenroda in der vergangenen gemeinsamen Ausschusssitzung des Kreistages am 24. Januar mit der am Tag zuvor stattgefundenen Ortsbesichtigung in Hohenroda für noch nicht abgeschlossen.

Damit reagieren die Sozialdemokraten auf einen in unserer gestrigen Ausgabe veröffentlichten Artikel der CDU-Kreistagsfraktion. So müssten nach Meinung der SPD die örtlichen Gegebenheiten rund um die Standorte in Ransbach und Mansbach viel stärker einbezogen werden.SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Fehr und SPD-Kreistagsmitglied sowie Bürgermeister der Gemeinde Hohenroda, Jörg Schäfer, erläutern für die SPD-Fraktion gewichtige Entscheidungsgrundlagen. So halten die Sozialdemokraten einen angemessenen, vielfältigen Sportunterricht für unverzichtbar. Hier punkte der Standort Ransbach aufgrund der unmittelbaren Nähe zum vorhandenen Sportzentrum der Gemeinde Hohenroda mit einer Großsporthalle sowie Sportplätzen.

Auf den Verkehr achten

Die verkehrliche Anbindung eines neuen Schulstandortes müsse sowohl den Busverkehr, als auch unvermeidbare individuelle Bring- und Abholdienste sicherstellen. Zudem müssten die Rettungswege ungehindert befahrbar sein. Parkplatzlösungen seien bei einer Schule unverzichtbar. Diese seien durch den vorhandenen Großparkplatz an der Kultur- und Sporthalle in Ransbach gegeben, müssten in Mansbach erst geschaffen werden.

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Als einen der gewichtigsten Prüfsteine sieht die SPD die dauerhaften Kosten, einer neuen oder teilsanierten Schule an. Kurzfristigen vermeintlichen Einsparungen bei einer Teilsanierung stünden häufig langfristig höhere Unterhaltungs- und vor allem laufende Energiekosten gegenüber. Hier müsse seitens des Landrats endlich eine Gesamtrechnung vorgelegt werden, um eine Entscheidung treffen zu können, die gewiss ein halbes Jahrhundert tragen müsse.

Abschließend unterstreichen die Sozialdemokraten, dass sich zwischenzeitlich im Rahmen einer Unterschriftenaktion weit über 190 Bürgerinnen und Bürger für den Neubau einer Grundschule am Sportzentrum in Ransbach ausgesprochen hätten. Auch dies könne für eine fachliche Entscheidung nicht unbeachtet bleiben. „Die SPD-Kreistagsfraktion will eine schnelle Lösung in der Grundschuldebatte im Sinne der Schüler, Eltern, Lehrer und Bevölkerung – diese berechtigte Forderung kann nach bisherigem Stand ein Neubau in Ransbach am ehesten einlösen“, erläutert Hohenrodas Bürgermeister Jörg Schäfer.

Eine Standort-Entscheidung soll am Montag, 18. Februar, im Kreistag fallen.(red/rey)

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