Bauernolympiade beim Sommerfest im Alten Sägewerk in Wüstfeld

Wettmelken und Bullenritt

Auf die Plätze, fertig, los: Jede Menge Wettkämpfe wurden beim Sommerfest im Alten Sägewerk in Wüstfeld angeboten. Kinder jeden Alters hatten riesigen Spaß. Fotos: Tanja Herko

Wüstfeld. Ein fröhliches „Howdy“ wollte man beim Betreten des Alten Sägewerks in Wüstfeld am liebsten jedem einzelnen Besucher des Sommerfestes zurufen, das unter dem Zeichen der Bäuerlichen Olympioniken stand. Der Hof erinnerte, nicht nur dank der hohen Temperaturen, die um die 36 Grad lagen, an eine Ranch, so wie man sie aus den alten Westernfilmen kennt – auch der natürliche Charme der alten Sägemühle trug zu dieser Assoziation bei.

Strohballenweitwurf

Vor allem aber waren es die verschiedenen Disziplinen des Tages wie: Wettmelken am geduldigen Kuhdummy, der zum Glück nicht nach einem tritt, wenn man zu kalte Hände hat, Hufeisen- und Strohballenweitwurf und natürlich dem traditionellen Bullenreiten, das zum Wohle der Besucher auf elektrischen Bullen stattfand. Wer keine Lust auf Wettbewerbe hatte, konnte sich schminken lassen, auf der Hüpfburg austoben, sich den kulinarischen Leckerbissen wie Flammkuchen oder Paella zuwenden oder einfach nur an einem kühlen Bierchen erfreuen.

Nach der Siegerehrung um 19 Uhr legte dann die Coverband „Die Rappelkiste“ stimmungstechnisch noch einen drauf. Zwei Gitarren, ein Bass, ein Schlagzeug, vier Stimmen und nach eigenen Angaben etwa 400 Kilo Lebendgewicht rockten unter anderem mit Rammstein und AC/DC „sozial auffällig“ in Wüstfeld und sorgten somit für einen tollen Abschluss eines gelungenen Sommerfests, das von Martin Brosche, seiner Frau und vielen anderen Helfern liebevoll gestaltet wurde.

Von Tanja Herko

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