Von der Werra an die Fulda - Wechsel in Geschäftsführung

K+S verabschiedet Werksleiter Dr. Rainer Gerling

Abschied: Die K+S-Werkleiter Roland Keidel und Christoph Wehner (von links) überreichten dem Ehepaar Carola Lübbe und Dr. Rainer Gerling Blumen und ein Geschenk. Gerling wechselt vom Werksleiter Werra in die K+S-Geschäftsführung nach Kassel. Foto: Konopka

Schenklengsfeld. Mit einer stimmungsvollen Feier im Tafelhaus Steinhauer wurde jetzt Dr. Rainer Gerling (57), bislang einer der drei Werksleiter des Kaliwerkes Werra, in die Geschäftsführung der K+S Kali GmbH nach Kassel verabschiedet.

Gerling wird am 1. Januar Nachfolger von Dr. Ralf Diekmann, der nach 34-jähriger Tätigkeit für die K+S-Gruppe in den Ruhestand geht. In Kassel übernimmt Gerling die Verantwortung für die Bereiche Produktion und Technik. Sein Mandat läuft bis zum 31. Dezember 2018.

Nach seinem Studium des Bergbauingenieurwesens in Clausthal gehört der in Lingen geborene Gerling seit 1985 der K+S-Gruppe an und verfügt über umfangreiche Erfahrungen aus seiner Arbeit in K+S-Werken in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen. Dort war er an verantwortlichen Stellen im Bereich Bergtechnik sowie Produktion und Technik unter Tage tätig.

Im Jahr 2009 wurde er Werksleiter des Werkes Werra und war dort ab 2013 für die Bereiche Umwelt, Genehmigungen und Arbeitssicherheit zuständig.

15 Jahre hat Rainer Gerling im Werratal verbracht und in Heringen gelebt. Einer der Lieblingsorte des passionierten Tier- und Naturfreundes war der Rhäden in Obersuhl, wo er lange Spaziergänge mit seinen Hunden machte und auch gerne die vielfältige Natur beobachtete.

„Das Werk Werra steht für 4400 Menschen, die sich an ihrem Arbeitsplatz engagieren, die gemeinsam wichtige Produkte für die ganze Welt herstellen und auch für die optimale Nutzung der Lagerstätte“, verdeutlicht Rainer Gerling die Bedeutung des Standortes. Besonders freue er sich über die großen Fortschritte bei der Reduktion der Salzabwassermengen durch das Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz. Kollegen und Weggefährten verabschiedeten sich lobend und dankbar von Rainer Gerling und wünschten ihm für die strategische Arbeit in Kassel genauso viel Erfolg, wie bei der Leitung im Werk Werra.

Von Ludger Konopka

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