Fest an der Hattorfer Salzhalde wurde zum Besuchermagneten – Info über Erweiterung

Werbung für weißen Berg

Leckere Kostprobe: Der in Form des Salzbergs gebackene „Haldenkuchen“ fand nach dem Anschnitt durch die Werksleiter Dr. Rainer Gerling (rechts) und Roland Keidel genügend Abnehmer.

Philippsthal/Unterbreizbach. Der Salzberg rief und viele Besucher kamen zum Haldenfest, zu dem das Kaliwerk Werra am Fuße der Hattorfer Halde nahe Unterbreizbach eingeladen hatte. Am Nachmittag war der Platz beim ehemaligen Grenzwachturm sogar übervoll.

Mit diesem Andrang hatten die Organisatoren wohl nicht gerechnet. Das sei doch ein erfreulicher Beweis für die Verbundenheit der Region zum Kalibergbau, meinte Philippsthals Bürgermeister Ralf Orth, der ebenso wie seine Amtskollegen Hans Ries aus Heringen, Roland Ernst aus Unterbreizbach und Andre Stenda aus Hohenroda unter den Gästen weilte.

Verbundenheit

Der Verantwortlichen des Werkes Werra ging es mit diesem Fest einerseits darum, die Verbundenheit zur Region zu demonstrieren. Andererseits nutzte es das Unternehmen dazu, um für die Erweiterung der Salzhalde bei den Bewohnern der umliegenden Gemeinden zu werben.

An mehreren Informationsständen war zu erfahren, dass bei den verschiedenen Herstellungsverfahren flüssige und feste Produktionsrückstände nicht zu vermeiden seien. Wobei vor allem das Steinsalz als unverwertbarer Bestandteil in größerer Menge anfalle und aufgehaldet werden müsse. Ohne diese Haldenwirtschaft, so wirbt das Kaliwerk Werra, sei die Kaliproduktion technisch und wirtschaftlich nicht möglich.

Zusätzlich motivierte ein Preisrätsel das Publikum zum Besuch der Info-Pavillons. Die dort zu suchenden Buchstaben ergaben das Lösungswort auf den Teilnehmerkarten, mit denen dann mehrmals während des Festes Sachpreise und Fahrten mit dem Pistenbully auf den Salzberg verlost wurden.

Die Einweihung zweier Info-Tafeln sowie der Anschnitt des „Haldenkuchens“ durch die Werksleiter Dr. Rainer Gerling, Roland Keitel und Christoph Wehner ergänzten das Programm der Veranstaltung. Musikalisch hatten die Bergmannskapelle Hattorf sowie die Jungen und Mädchen des Röhrigshofer Kindergartens „Werrawichtel“ die Besucher des Haldenfestes unterhalten. (ha)

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