Beim Gemeindefeuerwehrtag stellten die Friedewalder Kräfte einen Brand nach

Wenn die Sirene heult

Bei der Übung in Motzfeld zeigten die Kameraden ihr Können. Ein fingierter Scheunenbrand und ein Folgeunfall hielt sie auf Trab.

Motzfeld. Als am Samstag in Motzfeld die Sirenen heulten, waren die Ortsbewohner bestens informiert. In Scharen waren sie gekommen, um die Einsatzübungen der einzelnen Wehren der Großgemeinde Friedewald am Gemeindefeuerwehrtag zu bestaunen.

In der Scheune von Uwe Scheer wurde ein Brand angenommen, der durch einen Kurzschluss entstanden ist und das Stroh in Brand gesetzt hat. In der Scheune spielten noch Kinder, die jetzt durch das Feuer eingeschlossen waren. Als erste Wehr traf Motzfeld ein, die auch sofort mit dem Löschen begann. Die Wehr Hillartshausen kam dazu, um den Löschangriff zu unterstützen und mit Atemschutzgeräteträgern die Kinder aus der „Flammenhölle“ zu retten.

Auf dem Nachbar-Anwesen von Stefan Kothe kam es auf Grund von Schaulustigen zu einem Folgeunfall. Hierbei wurde eine Person durch einstürzende Quaderballen aus Stroh verschüttet. Da ein solcher Ballen zwischen 350 und 400 Kilogramm wiegt, war nun die Wehr aus Friedewald gefragt. Mit Hilfe von Druckluft-Hebekissen sollte die eingeklemmte Person befreit werden. Das Gewicht war jedoch so groß, das die Wehr aus Lautenhausen zusätzlich noch den „Spreizer“ einsetzen musste.

Von Leistung beeindruckt

Diese Übung war vom Motzfelder Wehrführer Udo Badel geplant worden, der auch als Einsatzleiter fungierte. Für die Koordination der einzelnen Wehren war Gemeindebrandinspektor Günter Scheer verantwortlich. Bürgermeister Dirk Noll verfolgte die Übungen mit großem Interesse und zeigte sich anschließend sehr beeindruckt von den Leistungen seiner Wehren. Für den offiziellen Teil des Gemeindefeuerwehrtages ging es dann zum Feuerwehrstützpunkt. In seiner Rede ging Günter Scheer unter anderem auf das Nachwuchsproblem in der Einsatzabteilung ein.

Von Heike Henning

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