Ein riesiger Solarpark wächst derzeit im Schenklengsfelder Gewerbegebiet

Warten auf Sonnenschein

Futuristisch: Die riesigen Metallständer werden in den kommenden Tagen mit Solarmodulen bestückt. Unser Foto zeigt etwa die Hälfte der neuen Solarpark-Fläche. In der Bildmitte im Hintergrund ist die Schenklengsfelder Kirche zu sehen.

Schenklengsfeld. Das Schenklengsfelder Gewerbegebiet ist auf einen Schlag restlos gefüllt. Dreißig Jahre lang hatte sich auf den für Firmen vorgehaltenen Flächen kaum etwas getan.

Doch seit Montag vergangener Woche wächst auf etwa fünf Hektar Grundfläche ein riesiger Solarpark. „Wir installieren 14 990 kleine Module“, erklärt Bauleiter Tobias Zienert von der Ennosol GmbH aus Sondershausen.

2,85 Megawatt Strom

Insgesamt sollen in dem Solarpark jährlich fast 2,85 Megawatt-Peak Strom erzeugt werden. In einem Ein-Personen-Haushalt werden jährlich etwa 875 Kilowattstunden Strom benötigt. Die Energie aus dem Solarpark würde demnach den jährlichen Energiebedarf von fast 3255 Ein-Personen-Haushalten decken.

Für die Gemeinde hatte die Hessische Landgesellschaft (HLG) zunächst die Gesamtfläche erworben. Dafür mussten im Vorfeld mit etwa 20 Grundstückseigentümern Gespräche über den Ankauf der Parzellen geführt werden. Über die HLG wurde schließlich das Solarprojekt angeleiert. Investor ist die extra dafür gegründete Photovoltaikpark 18 GmbH und Co KG aus Roth. „Die Firma bekommt aber ihren Sitz in Schenklengsfeld, denn schließlich wollen auch wir als Gemeinde über die Gewerbesteuer von dem Solarpark profitieren“, sagt Bürgermeister Stefan Gensler.

Von Mario Reymond

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