Landkreis Hersfeld-Rotenburg hatte zum Altentag nach Heringen eingeladen

Der Vorzug der späten Jahre

Gut beschenkt: Als älteste Teilnehmer des Kreisaltentags wurden Anna Köhler und Karl Denkel (vorn von links) mit Präsenten beglückwünscht. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (Mitte), Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz (2. von rechts) sowie die Bürgermeister Hans Ries aus Heringen, Ralf Orth aus Philippsthal und Stefan Euler aus dem Haunetal (von links) gratulierten ebenfalls. Foto: roda

Heringen. Zum gemeinsamen Treffen bei geselligem Plausch begrüßte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt am Mittwochnachmittag die Gäste des Kreisaltentages im Heringer Bürgerhaus. Eingeladen waren die Bürgerinnen und Bürger ab dem 80. Lebensjahr aus den Gemeinden Hohenroda, Friedewald, Hauneck, Haunetal, Philippsthal, Schenklengsfeld sowie der Stadt Heringen.

Die Generationen würden älter und erlebten so auch noch eine gemeinsame Zeit mit ihren Enkeln und sogar Urenkeln, sagte Dr. Schmidt. Dabei blieben die Senioren fit bis ins hohe Alter und gestalteten zudem aktiv ihren Lebensalltag.

Pfarrer mit Lesebrille

Pfarrer Dr. Thorsten Waap bekannte in seiner Andacht eigene Erfahrungen mit dem Älterwerden, die sich bei ihm nun in der Benutzung einer Lesebrille bemerkbar machten. Mit dem Text eines Bibelspruchs übertrug er den symbolischen Vergleich, die Kurzsichtigkeit der Jugend gehe über in die Weitsichtigkeit des Alters. Man sollte in den vermeintlichen Nachteilen des Alters auch die Vorteile erkennen, machte Pfarrer Waap Mut für die späten Lebensjahre.

Diese erlebt die nun 100-jährige Anna Köhler aus Philippsthal als älteste Teilnehmerin des Kreisaltentages. Sie wurde ebenso wie der 98-jährige Karl Denkel aus Wehrda als Ehrengast mit Präsenten beglückwünscht.

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte die Obersuhler Blasmusik. Darüber hinaus trugen die Kinder- und Jugendgruppe des TSV Sorga sowie der Chorgemeinschaft Heringen/Wölfershausen gleichfalls zur Unterhaltung bei. (ha)

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