Baustelle A 4: Neue Anbindung für den Schwerlastverkehr in Friedewald ist bald fertig

Vierter Arm für den Kreisel

Der Kreisverkehr kurz vor der Autobahn 4 bei Friedewald bekommt einen vierten Arm (links im Bild). Er dient als Zufahrt für den Schwerlastverkehr, der für die Erneuerung der A 4 sowie den Neubau der Autobahnbrücke über den großen Kessel benötigt wird. Außerdem wird Erdaushub von der A4-Großbaustelle direkt am neuen Kreisel-Arm gelagert. Foto: Reymond

Friedewald. Der Kreisel Friedewald hat einen vierten Arm. Die Firma Rädlinger aus Cham in der Oberpfalz, die derzeit die Flächen für den Ausbau der Autobahn 4 bei Friedewald vorbereitet, hat den Arm neu angelegt.

Auf ihm sollen die schweren Laster rollen, die den an der A 4 anfallenden Erdaushub oberhalb von Friedewald direkt am Kreisel zwischenlagern. Durch die neue Anbindung zum Kreisverkehr wird verhindert, dass die schweren Transporter über die Brücke rollen, die direkt über die Autobahnanbindung verläuft.

Gegen eine Aufschüttung dieser bis zu sechs Meter hohen Erdwälle direkt am Ortsrand waren die Anwohner Sturm gelaufen. Sie erwirkten die Verlagerung weiter hinauf zur Autobahn.

75 000 Kubikmeter Erde

Von den insgesamt 200 000 Kubikmetern Erde sollen etwa 125 000 Kubikmeter direkt zwischen alter und neuer Trasse angehäuft werden. Die restlichen 75 000 Kubikmeter werden am Kreisel zwischengelagert – etwa 100 Meter von der Ortslage Friedewald entfernt. Vier Hektar Wiese sind als Lagerstätte vorgesehen. Der dort zwischengelagerte Aushub soll später nach Herleshausen gebracht werden. Dort wird die Erde beim Bau der Tank- und Rastanlage Werratal benötigt.

Von Mario Reymond

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