Gemeindevertreter wollen Konzept zur Sanierung des Kindergartens in Ausbach erarbeiten lassen

Viel Eintracht in Hohenroda

Mansbach. Vorweihnachtlich einmütig zeigten sich die Gemeindevertreter von Hohenroda bei ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr in Mansbach. Alle Tagesordnungspunkte wurden von den 22 Abgeordneten einstimmig verabschiedet.

Zu Beginn der Sitzung hatte die SPD-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. Die Sozialdemokraten möchten eine Konzept zur Sanierung und Erweiterung des Kindergartens in Ausbach in Auftrag geben. Grund für die Dringlichkeit: Die entsprechenden Förderanträge für das Projekt müssen noch im laufenden Kalenderjahr beantragt werden, erläuterte Reinhard Rüger von der SPD.

Ebenso einstimmig verabschiedeten die Gemeindevertreter einen Beschluss über die Neufassung der Gebühren für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Die Gebühren werden steigen, weil die derzeitigen Wertgrenzen auf Grund von gestiegenen Kosten nicht mehr zeitgemäß sind. Die Kommunalaufsicht hatte die Gemeinde bereits zur Prüfung der Gebühren angehalten, um so die Einnahmesituation zu verbessern.

Die Datenfortführung des amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS) soll ab dem Jahr 2014 auf die Ortslage beschränkt werden. Das ist das Ergebnis einer eines Berichts über die Wirtschaftlichkeit der ALKIS-Daten. Der Bericht kommt auch zu dem Schluss, dass die ALKIS-Daten die Arbeit im Bauamt und im Liegenschaftsamt erheblich erleichtert und beschleunigt haben.

So konnte beispielsweise die Erhebung der Straßenbeiträge dank der Datenbank erheblich vereinfacht werden. Für die Nutzung der Daten des Amtes für Bodenmanagement in Homberg fielen in einem fünf Jahresbeitrag, der bis Anfang 2016 reicht, Kosten in Höhe von knapp 14 000 Euro an, die in Raten gezahlt werden. Der künftige Kostenansatz liegt bei etwa 1400 Euro pro Jahr.

Wie viele andere Gemeinden im Kreis Hersfeld-Rotenburg hat auch Hohenroda dem Aufbau einer regionalen Geodatenstruktur zugestimmt. Diese Geodaten sollen gemeinsam mit dem Schwalm-Eder- und dem Werra-Meißner-Kreis erhoben werden. In der Praxis erhofft man sich davon eine bessere und schnellere Entscheidungsfindung in den Bereichen Bauleitplanung, Ver- und Entsorgung, sowie dem Flächenmanagement.

Außerdem sucht die Gemeinde Hohenroda einen Nachfolger für den scheidenden stellvertretenden Schiedsmann Georg Trautvetter. Sollte bis zum 13. Januar 2014 kein Nachfolger gefunden worden sein, wird der Gemeinde ein externer Schiedsmann zugewiesen, was allerdings mit zusätzlich Kosten verbunden wäre, teilt der Gemeindevorstand mit. (kai)

Kommentare