Startschuss in Heringen fällt erst im März kommenden Jahres

Verzögertes Internet

Heringen. Das Breitbandnetz in Heringen wird für die Bürger erst im März oder April 2015 verfügbar sein. Grund für die Verzögerung sind Lieferschwierigkeiten zur Anbindung des Heringer Netzes an den Knotenpunkt in Frankfurt. Das teilt der neue Anbieter für schnelles Internet in Heringen, werrakom, mit.

Das Breitbandnetz in Heringen wurde in den vergangenen Monaten gebaut und die notwendigen Glasfaserkabel verlegt. Die eigentliche Netztechnik wird zurzeit installiert und geprüft. Jetzt geht es darum, Heringen mit dem weltweiten Datennetz in Frankfurt zu verbinden. Hierbei ergeben sich jedoch unerwartete Lieferschwierigkeiten, berichtet der Projektleiter von werrakom, Thomas Krohn.

Probleme bei der Lieferung

Das Unternehmen habe die Leitungen frühzeitig im Mai 2014 bestellt. Auf Grund der Lieferschwierigkeiten sei nun eine verspätete Fertigstellung zum 9. Januar 2015 zugesagt worden. Im Anschluss können dann die letzten Schritte zur Anbindung der Heringer Kunden vorgenommen werden.

Das Breitbandnetz in Heringen wurde zudem mit Vectoring-Technologie erstellt. Diese Technologie soll später Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s erlauben. Heute bietet werrakom bis zu 50 Mbit/s an. Deshalb sei zur Inbetriebnahme des Netzes eine umfangreiche Einstellung und Erweiterung der Software notwendig, heißt es in der Pressemitteilung.

Im Februar 2015 plant der Telekommunikationsanbieter noch eine letzte Testphase, sodass im März die Portierungen – die Übertragung der Kunden vom derzeitigen Anbieter zu werrakom – ausgelöst werden können.

Im Durchschnitt beträgt die Dauer einer Portierung zwei Wochen. Darum rechnet werrakom damit, dass die Kunden ab Ende März oder Anfang April ihren Anschluss nutzen können. (red/dup)

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