Höhepunkt im Jahr der Neuapostolischen Kirche

Der Verstorbenen gedenken

Bad Hersfeld. Jedes Jahr werden drei Gottesdienste zum Gedenken an Verstorbene in der Neuapostolischen Kirche ausgerichtet und bilden damit besondere Höhepunkte im Kirchenjahr. Sie finden am ersten Sonntag im März, Juli und November statt und somit wieder am kommenden Sonntag, 1. November, in allen neuapostolischen Gemeinden. Der Beginn ist um 9.30 Uhr.

Der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod gehört zu den Grundlagen christlichen Glaubens. Neuapostolische Christen glauben zudem auch daran, dass Verstorbenen geholfen werden kann. Die Erlösung durch das Opfer Christi ist nicht nur auf die Lebenden beschränkt, sondern reicht bis in die Bereiche der jenseitigen Welt.

Leben nach dem Tod

Der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod war schon zur Zeit des Alten Testaments vorhanden. Bereits damals glaubten Menschen an die Hilfe des Gebetes zu Gunsten Entschlafener. Im Neuen Testament gehört der Glaube an ein ewiges Leben zum Kern des Evangeliums.

In Holland begann die Neuapostolische Kirche ab 1872, die kirchlichen Sakramente an Entschlafenen auszuführen, und zwar stellvertretend an lebenden Personen. Aus diesem Anfang heraus entwickelte sich das heutige Verständnis des „Entschlafenenwesens“. (red)

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