Friedewald muss 850 000 Euro investieren

Versorgung mit Trinkwasser kostet

Friedewald. Mit dem Ziel, eine qualitativ und quantitativ hochwertige Wasserversorgung Friedewalds für die nächsten Jahrzehnte sicherzustellen, hat der Gemeindevorstand das Ingenieurbüro Helmut Rother aus Meißner-Abterode beauftragt.

Während einer öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hat Diplom-Ingenieur Rother nun die ersten Planungsentwürfe in der Bürgerstube Friedewald präsentiert und Fragen beantwortet.

So sichert die Gemeinde Friedewald derzeit über fünf eigene Oberflächenquellen sowie zusätzlich im Verbund mit dem Wasserbeschaffungsverband Ost (WBV) das Angebot an Trinkwasser in den vier Ortsteilen. Die Verteilung des Trinkwassers erfolgt über vier Hochbehälter der Gemeinde sowie den Hochbehälter Goldküppel des Wasserbeschaffungsverbands.

Diplom-Ingenieur Rother ging in seinem Vortrag auf die bestehenden Probleme des harten Wassers, der Gefahr von mikrobiologischen Belastungen, den verhältnismäßig hohen Wasserverlusten sowie des geringen Wasserangebotes, insbesondere während Trockenperioden, ein.

So stellte er verschiedene kurzfristige als auch langfristige Lösungsvarianten vor, die jedoch noch erheblicher Abstimmungsarbeit bedürfen. Insbesondere sind Aspekte wie Wasserdruck und Wasserchemie besonders zu berücksichtigen. Auch muss eine Abwägung bezüglich der Wirtschaftlichkeit und der Qualität in der weiteren Prüfung erfolgen.

Der finanzielle Gesamtaufwand für die möglichen investiven Maßnahmen der nächsten Jahre wird nach überschlägigen Berechnungen mit rund 850 000 Euro beziffert. (red/rey)

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