Traditioneller Kirmesfestzug an der Werra

Vandalismus raus aus Philippsthal

In der Manier von Asterix und Obelix hatte die Werbegemeinschaft Philippsthal ihren „Troubadix“ zum Schweigen gebracht. Foto: nh

Philippsthal. „Philippsthal ist ein schöner Ort, nur der wilde Müll muss fort“, dichteten die Gymnastikfrauen des TSV Philippsthal zum Kirmesumzug und hatten sich aus den Hinterlassenschaften achtloser Zeitgenossen bunte Müll-Kostüme gebaut.

Eine zerbrochene Parkbank und umgeknickte Laternen hatten die Freunde der Heimat auf ihrem Motivwagen platziert, die mit dem Slogan „Vandalismus raus aus Philippsthal“ ein weiteres ernstes Thema humorvoll auf die Schippe nahmen. Bunt und einfallsreich waren auch die Beiträge der übrigen Festzugsteilnehmer, die traditionsgemäß zu Fuß oder auf Motivwagen durch die Werragemeinde zogen.

In der Manier von Asterix und Obelix hatte die Werbegemeinschaft Philippsthal ihren „Troubadix“, Alleinunterhalter Hartmut Dingler, am Marterpfahl zum Schweigen gebracht.

Bei der Feuerwehr waren sogar schon die Kinderwagen mit Blaulicht ausgestattet und für die Kirmesgesellschaft aus dem benachbarten Gethsemane sind mit Schalke, Schlecker und Griechenland gleich drei blau-weiße Institutionen abgebrannt. Für den guten Ton sorgte der Musikverein Ransbach. (jce)

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