Türkischer Attaché zu Gast beim Stadtfest

Ungezwungen miteinander feiern

Besuch aus Frankfurt: Zusammen mit Bürgermeister Hans Ries (vorn 2. von rechts) und Stadtrat Fritz Walter (rechts) unternahm der Attache für Religionsangelegenheiten Galip Akin (2. von links) einen Rundgang über die Feiermeile und äußerte sich dabei erstaunt über die fröhliche Atmosphäre. Foto: roda

Heringen. Interkulturell nannte Bürgermeister Hans Ries das Stadt- und Museumsfest bereits am Freitag zur Ausstellungseröffnung im Werra-Kalibergbau-Museum. Diese Bewertung traf umso mehr für die beiden Festtage am Wochenende zu, wenn auch mit türkisch-islamischem Schwerpunkt.

Die Beiträge dieser Kultur waren für die Besucher vor allem in der Mitte der Festmeile zu sehen, zu genießen und zu erleben. Hauptsächlich der Stand mit den türkischen Imbiss-Spezialitäten, hatte stets zahlreiche Gäste zu bedienen. Ob würzig kräftig, gebacken oder gedünstet, vieles wurde probiert und mit zustimmendem Nicken ausgekostet.

Interesse fand zudem der türkische Ebru-Maler, dem man auch bei seinem künstlerischen Schaffen zusehen konnte. Kräftigen Beifall des Publikums erhielt darüber hinaus eine Gruppe junger Männer aus Wächtersbach für ihre Tanzvorführungen.

Organisiert hatte diesen Kultur-Beitrag die islamische Gemeinde aus Bad Hersfeld. Von ihr war auch der Attache für Religionsangelegenheiten aus Frankfurt, Galip Akin, zum Fest eingeladen worden. Bei einem Rundgang mit Bürgermeister Hans Ries äußerte sich der Gast jedenfalls erstaunt über die fröhliche Atmosphäre und war erfreut über die ungezwungene Begegnung der verschiedenen Kulturen. (ha)

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