Schenklengsfelder Feuerwehren trafen sich zur Jahreshauptversammlung

Unfälle und Hochwasser

Einsatz belohnt: Für ihren nunmehr 25-jährigen ehrenamtlichen Dienst in den Schenklengsfelder Feuerwehren bekamen Thorsten Scherp aus Konrode, Markus Hahn aus Oberlengsfeld und Peter Wenzel aus Malkomes (von links) das Brandschutzehrenzeichen in Silber verliehen. Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten überreichte die Auszeichnung.

Schenklengsfeld. Erstmals illustrierte Gemeindebrandinspektor Torsten Wennemuth seinen Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung der Schenklengsfelder Feuerwehren auch mit Bildern. Auf diese Weise wurde einerseits die Aufmerksamkeit des Publikums beansprucht. Andererseits bekam der früher eher statistische Textvortrag doch mehr Erinnerungswert, zum Beispiel bei den Fotos zum „reißenden Fluss“ auf der Landecker Straße am 1. Juni vorigen Jahres.

Damals stand nach starken Regenfällen die Hauptdurchgangsstraße abschnittsweise nahezu knietief unter Wasser. Noch heftiger machten sich die Wolkenbrüche im Bundesland Sachsen bemerkbar. Dabei hielt sich auch eine Gruppe aus Schenklengsfeld abmarschbereit, um mit insgesamt 160 Feuerwehrleuten aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg im Hochwassergebiet zu helfen. Doch kurz vor dem Abrücken gen Osten wurde der Einsatz aus bisher unbekannten Gründen wieder abgeblasen.

Trend: Immer weniger Brände

Brände gab es dem Trend der Zeit nach weniger zu löschen. Dafür waren die Schenklengsfelder Feuerwehren wieder als Helfer bei Verkehrsunfällen im Einsatz, bei einem sogar mit Tod am Steuer. Die Bilder der beschädigten Autos vermittelten zudem Eindrücke vom Unfallgeschehen.

Wennemuth ergänzte seinen Vortrag unter anderem mit der Aufzählung von neun Brandeinsätzen und 22 Hilfeleistungen. An Einsatzpersonal stehen ihm derzeit 235 Feuerwehrleute zur Verfügung davon 13 Frauen. Der Nachwuchs besteht aus 33 Kindern und Jugendlichen.

Reinhard Ries berichtete in seiner Funktion als Vorsitzender der Ehrenabteilung über einen durchaus gut besuchten Veteranenstammtisch. Allerdings hätte er sich zum regionalen Seniorentag in Friedewald eine stärkere Beteiligung aus Schenklengsfeld gewünscht. In diese Altersgruppe wird sich alsbald auch Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten einreihen dürfen, wenn er Mitte des Jahres in den Ruhestand geht. In Schenklengsfeld begann er schon ‘mal seine Abschiedstournee und erzählte einige Begebenheiten aus seiner langen Dienstzeit. Auch Bürgermeister Stefan Gensler dankte dem obersten Feuerwehrmann des Kreises für die gute Zusammenarbeit. Auf gute Unterstützung der eigenen Feuerwehr baut der Bürgermeister unterdessen auch für dieses Jahr, wenn in mehreren Ortsteilen Jahrhundert-Jubiläen organisiert werden müssen. (ha)

hintergrund

Kommentare