Bürgermeister Stenda stellt Hohenrodaer Gemeindevertretern Haushaltsentwurf vor

Trübes Zahlenwerk engt ein

Oberbreitzbach. Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda hat den Parlamentariern während der jüngsten Sitzung im Schloss in Oberbreitzbach den Entwurf des Haushalts für 2014 sowie das Investitionsprogramm der Gemeinde bis zum Jahr 2017 vorgelegt. Und der Haushaltsentwurf ist nach den Worten Stendas mit trüben Zahlen bestückt. So schließt der Ergebnishaushalt mit einem Defizit von 235 104 Euro ab. Ursächlich dafür seien, so Stenda, die immensen Veränderungen bei den Steuereinnahmen und -ausgaben. Die Gewerbesteuer werde demnach im Vergleich zum Vorjahr um 190 000 Euro auf dann 560 000 Euro zurückgehen. Zwar würden im Bereich der Schlüsselzuweisungen 50 000 Euro mehr in die Kasse fließen, auf der anderen Seiten müssten aber 300 000 Euro mehr an Kreis- und Schulumlage entrichtet werden als noch 2013.

Im Bereich des Finanzhaushalts sei es gelungen, ohne Netto-Neuverschuldung auszukommen. Geplant ist eine Tilgung der bisherigen Schulden von 63 000 Euro. „Unser finanzieller Spielraum als Schutzschirmkommune ist sehr eng“, merkte Stenda an. Für Investitionen seien in diesem Jahr lediglich 51 300 Euro vorgesehen. „Wir müssen weiter unseren Sparwillen aufrechterhalten, um 2017 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können“, führte der Bürgermeister weiter aus.

Die Entwürfe des Haushalts und des Investitionsprogramms werden nun in den Fraktionen beraten. Beide Papiere sollen dann in der nächsten Sitzung am 5. Juli diskutiert und beschlossen werden.

Von Mario Reymond

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