Parlament genehmigt nur eine Schlauchhalterung für die Mansbacher Wehr

Trocknungsschrank gibt’s nicht

Ransbach. Einen Schlauchtrocknungsschrank für die Hohenrodaer Feuerwehren wird es nicht geben. Darüber waren sich die gemeindlichen Gremien nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Feuerwehren einig. Als Grund dafür wurden die zu hohen Investitions- sowie die dadurch anfallenden Stromkosten angegeben.

Die Schläuche der Feuerwehr in Ausbach werden demnach auch künftig durch Ausrollen auf Freiflächen getrocknet. In Mansbach soll eine Vorrichtung für Schläuche im Feuerwehrgerätehaus – analog zu der bestehenden Halterung in Ransbach – installiert werden.

Die Arbeiten übernehmen die Feuerwehrmänner aus Mansbach selbst. Die Kosten für das Material trägt die Gemeinde. Die Parlamentarier haben einen derart lautenden Beschluss jetzt während ihrer Sitzung in Ransbach einstimmig gefasst.

Die Gemeinden Friedewald, Hohenroda, Philippsthal und Schenklengsfeld wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten.

Die Hohenrodaer Gemeindevertreter gaben jetzt einstimmig grünes Licht für den Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Bildung einer Arbeitsgemeinschaft „Kommunale Haushaltswirtschaft Werra-Landeck-Dreienberg“.

Die drei Gemeindeparlamente der anderen Kommunen müssen diesen Beschluss noch fassen, damit die Zusammenarbeit auch tatsächlich starten kann.

Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda sieht in der angestrebten Arbeitsgemeinschaft einiges Einparpotenzial. So müssten beispielsweise gewisse Seminare nicht von Mitarbeitern aller Verwaltungen besucht werden. „In erster Linie wollen wir durch diesen Schritt Beratungskosten nach unten schrauben“, teilt Stenda mit.

Von Mario Reymond

Kommentare