Autokran setzte in Philippsthal 28 Tonnen schweren Betoneinlauf an seinen Platz

Trichter fürs Regenwasser

Zentimeterarbeit am Haken: Einen maßgefertigten Betoneinlauf setzte ein Autokran in Philippsthal am Ende der Straße „Tiefenkeller“ an seinen Platz. Das Bauwerk ist Abschluss eines separaten Kanals und sammelt das Oberflächenwasser aus den nahen Hanglagen. Foto: roda

Philippsthal. Schweres Hebewerkzeug in Form eines Autokrans war notwendig, um in Philippsthal am Ende der Straße „Tiefenkeller“ einen Regenwassereinlauf an seinen Platz zu setzten. Das 28 Tonnen wiegende Fertigbauteil ist nach Maß aus Beton gegossen und gehört zur Sammelanlage, die im Zuge der Straßentotalsanierung zusätzlich zum Abwasserkanal gelegt wurde. Der Einlauf mit den Maßen sechs Meter in der Länge, 2,40 Meter breit und 2,50 Meter hoch fängt das Regenwasser aus den beidseitigen Waldhanglagen nördlich der Straße auf und leitet es über einen separaten Kanal direkt in die Werra. An diese Rohrleitung konnten sich auch die Straßenanlieger anschließen, deren Regenwasser jetzt nicht mehr über die Gemeindekläranlage abfließt und somit die Abwassergebühren der Haushalte verringert. (ha)

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