Mit einer Hundepension in Wippershain hat sich Berthold Braun selbstständig gemacht

Den Traumberuf verwirklicht

Gemeinsam geschafft: Berthold Braun mit Arbeitsvermittlerin Kirsten Albusberger. Foto: nh

Wippershain. Berthold Braun ist ab sofort sein eigener Chef: Nach wechselnden Tätigkeiten und einer kurzen Zeit der Arbeitslosigkeit hat er den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Vom Energieelektroniker für Anlagentechnik wurde er zum Leiter einer Tierpension. Am 1. Dezember wird seine Hundepension in Wippershain eröffnet.

„Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe“, sagte der 42-Jährige, der bei der Bahn gelernt hat und viele Jahre in verschiedenen Berufen tätig war. Die Idee zur Hundepension kam ihm, als eine Beschäftigung endete und er sich etwas Neues suchen musste. „Ich wollte in meinem eigenen Namen arbeiten“, erklärt er.

Er hatte bereits den Schein zum Hundetrainer erlangt und die Sachkundeprüfung für gefährliche Hunde absolviert. Ein neu erworbener Hof bot optimale Voraussetzungen: „Wir bieten einen Spazierengeh-, Tierarzt- und Friseur-service an sowie Tages- und Urlaubsbetreuung. Alles inklusive Hol- und Bring-Service.“

Der Gründung gingen Gespräche mit dem Gründungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) voraus. Der Verband für Hundepensionen erstellte Braun nach ausführlicher Prüfung ein Konzept für seine Existenzgründung.

Finanziell wurde Braun von der Arbeitsagentur unterstützt. Dort beantragte er einen Gründungszuschuss, der ihm gewährleisten soll, von seiner Arbeit den Lebensunterhalt zu sichern. Berthold Braun half der Zuschuss aber auch dabei, seinen Traum zu verwirklichen. „Ich war schon immer ein Hundenarr und habe jetzt mein Hobby zum Beruf gemacht“. (red/ali)

Hintergrund

Kommentare