Neue Vorschläge zur Sanierung des Schenklengsfelder Rathauses gesucht

Zu teuer oder optisch nichts

Neue Lösungen sind gefragt: Das Schenklengsfelder Rathaus soll im Rahmen der Dorferneuerung saniert werden. Allerdings fanden alle bisher vorgelegten Pläne keine Zustimmung. Foto: roda

Schenklengsfeld. Die Sanierung des Schenklengsfelder Rathauses mit Anbau ist eines der Hauptprojekte der Dorferneuerung. In der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag wurde auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einstimmig beschlossen, die bisherige Planung so nicht fortzusetzen, jedoch unter Verwendung der bisherigen Vorschläge neue Gestaltungsoptionen zu finden.

Anträge der Bürgerliste

Die Antragsfraktion begründete ihre Eingabe mit der Suche nach einer dauerhaften Lösung für das Rathaus, die auch in 30 bis 40 Jahren noch Bestand habe. Denn alle bisher vorgelegten Entwürfe wären einerseits zu teuer gewesen oder hätten aus optischen Gründen keine Zustimmung gefunden.

Ebenso einstimmig angenommen wurden zwei Anträge der Bürgerliste Schenklengsfeld zum amtlichen Mitteilungsblatt „Die Ortsschelle“. Laut Antragstext soll der Gemeindevorstand in Erfahrung bringen, ob eine prozentuale oder absolute Mindestauflage der Ortsschelle notwendig sei, um darin amtliche Mitteilungen der Gemeinde rechtsverbindlich veröffentlichen zu können.

Des Weiteren beantragt die Bürgerliste eine Kostenermittlung zur haushaltsdeckenden Verteilung des Mitteilungsblattes zu Lasten der Gemeinde. Sowohl die zahlenmäßige Erfassung der Bezieher als auch das günstigste Angebot eines Verlages sind dann dem Parlament zur weiteren Beschlussfassung vorzulegen.

Den neuen Anträgen der Bürgerliste war unlängst eine mehrheitliche Ablehnung in der Gemeindevertretung vorausgegangen, in allen Ortsteilen Schaukästen zur besseren Information der Bürger aufzustellen.

Ebenso um ausreichende Information, und zwar des Parlamentes selbst, ging es in einem Antrag der SPD-Fraktion. Darin wird der Gemeindevorstand aufgefordert, alle zwei Wochen über Baumaßnahmen in der Gemeinde zu berichten. Die Mitteilungen können per E-Mail an die Fraktionsvorsitzenden gesendet werden. Tanja Hartdegen von der SPD begründete den Antrag mit der Auskunftspflicht der Gemeindevertreter gegenüber ihren Wahlbürgern, die bisher mangels eigener Informationen nicht ausreichend möglich gewesen seien. Dem Vorschlag der Sozialdemokraten wurde einstimmig stattgegeben. (ha)

Von Hans-H. Hartmann

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