Heringen finanziert Sanierung der Hauptstraße und Wölfershäuser Straße vor

Straßenausbau genehmigt

Heringen. Die Stadt Heringen wird nun doch die grundhafte Sanierung der Hauptstraße und der Wölfershäuser Straße über das vom Land Hessen angebotene Kommunale-Investitions-Modell (KIM II) finanzieren. Das Parlament entsprach in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr am Donnerstag mit deutlicher Mehrheit bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen einem Antrag der WGH-Fraktion, die darin den Magistrat zum Abschluss eines entsprechenden Vertrages aufforderte. Wesentlicher Bestandteil darin wird sein, dass die Stadt Heringen die Kosten der Straßenbaumaßnahme erst einmal mit übernimmt, das Land Hessen seinen Anteil dann ab 2020 in zehn Jahresraten zurückerstattet. Die Zinsen dieser Vorfinanzierung von etwa 500 000 Euro muss jedoch Heringen tragen.

Folgeschäden befürchtet

Und genau diese Vorgehensweise hatte eine Mehrheit aus CDU, SPD und Unabhängiger Liste (UL) mit einem Ausgabenvorbehalt für zwölf Millionen Euro im Haushalt bisher verhindert. Bürgermeister Hans Ries begründete während der Sitzung die Dringlichkeit des Ausbaus beider Straßen mit Folgeschäden im Unterbau, die bei einer weiteren Verzögerung entstehen könnten. Die dabei erforderlichen zusätzlichen Reparaturmaßnahmen hätte Heringen dann selbst bezahlen müssen.

Der Straßenausbau soll im nächsten Jahr beginnen. Wegen der schwierigen Situation in der Hauptstraße wird der Verkehr dort abschnittweise über Umleitungen geregelt.

Des weiteren bestätigte Ries eine Anfrage der UL-Fraktion zur Schließung des Lidl-Marktes im Gewerbegebiet. Demzufolge will ein anderes großes Handelsunternehmen den Markt weiterbetreiben. Jedoch wird im Zuge des Wechsels die Park- sowie Freifläche um das Gebäude baulich verändert und damit Lkw die Warenanlieferung erleichtert. (ha)

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