Verena Fey wagt unter dem Künstlernamen Sweetdoll einen Ausflug in die Musikszene

Die Stimme im Hintergrund

Verena Fey bezeichnet sich selbst als bodenständiges Mädchen vom Lande. Foto: Reymond

Herfa. Verena Fey aus Herfa wird bald auf CD zu hören sein. Bisher wissen das nur ihre Eltern und ihre beste Freundin. „Es ist in meinem jetzt unterzeichneten Künstlervertrag festgehalten, dass ich nicht mit jedem darüber reden darf. Nur nach Absprache“, erklärt die 27-Jährige. Auch das Gespräch mit ihrer Heimatzeitung musste erst durch den Produzenten Steven Morgan genehmigt werden.

Für die neue Single-CD „Faster“ des Musikers Nickname hat Verena Fey unter ihrem Künstlernamen „Sweetdoll“ einige Textpassagen eingesungen. Der Song ist ab dem 31. August als Download bei iTunes erhältlich. Mitte September kommt dann die Single-CD auf den Markt. Der Song soll übrigens in New York von Senior Mastering Engineer Tom Coyne den letzten Schliff bekommen haben. Coyne arbeitet unter anderem für Beyonce, Britney Spears, Usher, Adele und Cris Brown.

„Ich habe so etwas vorher noch nie gemacht“, berichtet Verena Fey. Der Kontakt zu Nickname ist über einen Freund zustande gekommen. „Nickname suchte im November vergangenen Jahres jemanden, der Werbung für seine Single „Miss me“ macht. Und dann hat er mich gefragt, ob ich das tun würde. Und ich habe es ausprobiert“.

Bei den Aufzeichnungen in einem Bad Salzunger Tonstudio für den Rundfunksender Planet Radio muss Verena Fey wohl stimmlich alle überzeugt haben. Denn es blieb nicht nur bei dem einen Werbeslogan. Nach ihrem Auftritt in Bad Salzungen wurde sie zu Probeaufnahmen nach Berlin eingeladen – mit Erfolg.

Dennoch findet die Sache mit der Musik für Verena Fey in einer komplett anderen Welt statt, an die sie sich erst einmal gewöhnen muss. „Ich bin schließlich ein ganz normales Mädchen. Ich lebe gerne in Herfa, habe eine vierjährige Tochter, bin in die Werratalschule gegangen und arbeite jetzt als medizinische Fachkraft in einer Arztpraxis in Bad Hersfeld. Eben alles ganz normal“.

Nichts muss, alles kann

Ihr aktueller Ausflug in die Musik-Szene passt da so eigentlich gar nicht dazu. „Das ist aber auch ganz spannend, und ich lasse jetzt erst einmal alles auf mich zukommen. Nichts muss, alles kann“, sagt Verena alias „Sweetdoll“.

Auch wenn die 27-Jährige aus dem Werratal nicht von der großen Musikkarriere träumt, haben ihr die Aufnahmen bisher viel Spaß gemacht. Und ein klein wenig stolz ist sie auf ihre Stimme auf der aktuellen Nickname-Single natürlich auch.

Nickname hat sein Label

Nickname ist übrigens ein junger Musiker, der durch das eigens für ihn gegründete Label „Nickname Music Records“ aus Berlin produziert wird. Er hat im Jahr 2011 um sich herum ein Team aus Band, Produzenten und Dance-Group versammelt. Seine selbstgeschriebenen Songs mit deutsch-englischen Texten fallen musikalisch in die Bereiche RNB, Hip Hop, Black Music, Pop und moderne Dance Music.

Von Mario Reymond

Kommentare