Feuerwehren der Gemeinde Hohenroda trafen sich zur Jahreshauptversammlung

Stabil beim Nachwuchs

Für 40 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr bekamen Dieter Bölter (Dritter von links) und Arnold Sippel (Mitte) das Brandschutzehrenzeichen in Gold überreicht. Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten (Zweiter von links), Bezirksbrandmeister Karsten Kunz (Zweiter von rechts), Bürgermeister Andre Stenda (Dritter von rechts) sowie Gemeindebrandinspektor Reinhold Axt (links) und sein Stellvertreter Patrick Wrzesinski übergaben die Ehrungen.

Hohenroda. Mit ausgesprochenem Lob zur Nachwuchsarbeit der Feuerwehren in der Gemeinde Hohenroda äußerte sich Bürgermeister Andre Stenda anlässlich der gemeinsamen Jahreshauptversammlung. Während man anderenorts wegen drohenden Personalmangels der Brandschützer schon sorgenvoll in die Zukunft blicke, stünden Hohenrodas Feuerwehren noch vergleichsweise gut da.

Positiv bewertete der Bürgermeister zudem eine Initiative der Ransbacher Jugendwehr, bei der in sozialen Internet-Netzwerken kursierenden Partyaktionen kurzerhand sportliche Feuerwehr-Wettbewerbe entgegengesetzt wurden. Stenda hatte die unter dem Motto „Laufen statt saufen“ in seiner Heimatgemeinde Trendelburg erfolgreich veranstaltete Aktion auch für Hohenroda angeregt.

Den guten Personalstand bei den Nachwuchsbrandschützern bestätigte zudem Gemeindejugendwart Marc Schul in seinem Jahresbericht. Demzufolge sind derzeit insgesamt 42 Jugendliche in den Gemeindefeuerwehren gemeldet, davon 15 Mädchen. Allerdings bedauerte Schul, dass trotz der großen Mitgliederzahl die Teilnahme an Übungsveranstaltungen stark zurückgegangen sei.

Lediglich die Ransbacher Jugendwehr habe sich an Bundeswettkämpfen beteiligt. Mit Hoffnung blickt der Jugendwart jedoch auf die Kinderfeuerwehren, aus der jetzt einige Mitglieder in die nächste Altersstufe übernommen würden.

Eröffnet hatte die Jahreshauptversammlung Gemeindebrandinspektor Reinhold Axt mit seinem Rechenschaftsbericht, im dem er den ebenso stabilen Personalstand der Einsatzabteilungen mit 116 Feuerwehrleuten aufzählte. Deren hauptsächliche Hilfeleistungen waren vor allem bei einem Unwetter am 6. August vorigen Jahres gefordert. Darüber hinaus mussten noch zwei Brände gelöscht und weitere technische Hilfen erbracht werden.

Außerdem berichtete Axt über den gegenwärtigen Stand der Baumaßnahme am Mansbacher Gerätehaus sowie über eine Vielzahl von Beteiligungen an Fortbildungsmaßnahmen. Lobend erwähnt wurde schließlich noch die gute Zusammenarbeit mit Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten, der auf seiner Dienstabschiedstour nun die letzte Jahreshauptversammlung besuchte, aber für den Kreisjugendfeuerwehrtag am 21. März in Herfa noch eine Überraschung ankündigte, die natürlich noch nicht verraten werden soll.

Von Hans H. Hartmann

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