Schenklengsfeld feiert 2014 den 1250. Geburtstag – Festausschuss hat viele Ideen

Silvesterknall fürs Säckel

Die historische Linde als Wahrzeichen Schenklengsfelds wird im Jubiläumsjahr 2014 sicher viel Beachtung erhalten. Foto: nh

Schenklengsfeld. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Schenklengsfelder wollen im Jahr 2014 den 1250. Geburtstag ihres Ortes feiern.

Das Jubeljahr soll am Silvestertag 2013 mit einem Festabend im Bürgerhaus eingeläutet werden. Um Mitternacht soll dann mit einem großen Feuerwerk der Startschuss fürs Jubiläumsjahr gegeben werden. An diesem Silvesterabend hofft der Festausschuss auf viele Gäste und hohe Einnahmen, damit so auch der finanzielle Grundstein für viele weitere Aktivitäten in 2014 gelegt werden kann.

4000 Euro von der Gemeinde

Die Gemeinde Schenklengsfeld selbst gibt einen Zuschuss von 4000 Euro. Sollte das Jubiläumsjahr in Schenklengsfeld mit einem Minus enden, würde die Gemeinde noch einmal maximal 1000 Euro hinzuschießen. Mehr ist nicht drin, denn auch in den Ortsteilen Landershausen, Oberlengsfeld und Unterweisenborn werden in 2014 Jahresfeste gefeiert. Und auch dabei ist die Gemeinde mit zunächst jeweils 4000 Euro in der Pflicht. Hinzu können auch noch einmal jeweils 1000 Euro kommen, sollten die Festausschüsse ein Defizit einfahren.

Das sind nun die Vorgaben, mit denen die Mitglieder des Schenklengsfelder Festausschusses um ihren Vorsitzenden Dieter Petzold und seine Stellvertreterin Monika Greb umgehen müssen. Entsprechend vorsichtig laufen die Planungen an. Die vor einiger Zeit gegründeten Ausschüsse Kultur, Organisation, Chronik, Werbung und Veranstaltungen haben sich zwar schon gewisse Aktivitäten überlegt, doch spruchreif ist noch nichts.

Klar ist nur, dass es eine Chronik geben wird, die sich in ihrer Optik an das Jahrbuch des Landkreises anlehnen wird. Federführend sind dabei Karl Honikel und Rudi Endler tätig. Die Chronik soll etwa 200 Seiten umfassen und neben einem umfänglichen Geschichtsteil auch die Ortsvereine vorstellen.

Inova wird integriert

Gebucht sind überdies bereits vier Festtage im Juni, an denen eigentlich das Lindenblütenfest stattfinden sollte. Mit in das Programm integriert werden soll auch die Gewerbeausstellung Inova, die um einen Handwerkermarkt ergänzt werden könnte. Für den 3. Oktober 2014 sind zudem eine sogenannte Gemarkungs-Grenzwanderung sowie eine Mountainbiketour ins Auge gefasst worden.

Und dann soll es natürlich auch einen musikalischen Höhepunkt geben. Doch gerade in Sachen Live-Musik gilt es für die Schenklengsfelder vorsichtig zu planen, denn schnell sind dabei viele tausend Euro in den Sand gesetzt. Der Festausschuss hat bis zum Silversterabend 2013 also noch viel Arbeit vor sich.

Von Mario Reymond

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