Hohenrodas Feuerwehren zogen Bilanz – Unwetter am 30. Juli geht in Geschichte ein

Sieben Einsätze an einem Tag

Ausgezeichnet: Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar (von links) und Bürgermeister Andre Stenda zeichneten für ihren langjährigen Feuerwehrdienst Jörg Dehnert, Frank Altmüller, Gerhard Sippel und Jürgen Schott mit Brandschutzehrenzeichen in Silber und Gold aus. Kreisbrandmeister Karsten Kunz, Gemeindebrandinspektor Reinhold Axt (von rechts) Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Thomas Specht (4. von rechts) und Jugendwart Marc Schul (4. von links) assistierten dabei. Foto: roda

Hohenroda. Nicht weniger als 112 Frauen und Männer leisteten voriges Jahr ehrenamtlichen Dienst in den fünf Ortsteil-Feuerwehren von Hohenroda. Das gab Gemeindebrandinspektor Reinhold Axt in seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung bekannt.

Davon sind 35 Feuerwehrleute als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Derart gut gerüstet, wurden 2014 unter anderem fünf Brände erfolgreich bekämpft und 16 Mal wurde technische Hilfe geleistet. Wobei der 30. Juli mit sieben Unwettereinsätzen einen extra Eintrag in der Chronik des Gemeindebrandinspektors erhielt.

Desgleichen berichtete er über Alarm- und Atemschutzübungen, Hydranten- und Leiterprüfungen sowie über die Teilnahme an Leistungswettkämpfen und Orientierungsfahrten. Ebenso waren Anschaffungen für Dienst- und Schutzkleidung sowie Verschleißteile der Geräte in der Liste aufgeführt.

Gerätehaus in Mansbach

Darüber hinaus gab Axt den Stand der Baumaßnahmen am Gerätehaus in Mansbach bekannt. Er erwartet, die Räume noch in diesem Jahr entsprechend ihrer Verwendung für den Nachwuchs und die Einsatzabteilung nutzen zu können. Zum Anbau gibt das Land Hessen Zuschüsse in Höhe von 56 000 Euro. Allerdings sei das Projekt nur mit einem hohen Eigenleistungsanteil der Mansbacher Feuerwehrleute zu verwirklichen gewesen, bemerkte Reinhold Axt zusätzlich. Gleichfalls positiv berichtete Jugendwart Marc Schul über den Nachwuchsbereich, in dem 78 Jungen und Mädchen der Ortsteile Ausbach, Mansbach und Ransbach in den beiden Altersgruppen ihren Spaß an der Feuerwehrausbildung haben.

Dabei bemängelte Schul jedoch eine nachlassende Beteiligung der Jugendwehrmitglieder an den Übungsangeboten, so dass nur Ransbach an Bundeswettkämpfen teilnehmen konnte.

Kreismeister in der Staffel

Belohnt wurde dies mit guten Platzierungen in der Spitzengruppe und einem Kreismeistertitel in der Staffel. Gut in der Öffentlichkeit angekommen ist zudem die Aktion „Laufen statt Saufen“. Insgesamt hofft der Jugendwart aber künftig auf mehr Zuspruch in der Jugendwehr und begründete dies mit Nachrückern aus der Kinderabteilung.

Mit diesem Bericht verabschiedete sich Marc Schul aus der Führungsfunktion. Sein Amt übernimmt ab 1. April Steffie Hugo aus dem Ortsteil Ausbach.

Axt kandidiert nicht mehr

Reinhold Axt gab zum Abschluss der Sammlung auch bekannt, dass er zur Wahl des Gemeindebrandinspektors im nächsten Jahr nicht mehr kandieren werde. Er schlage für dieses Amt seinen Stellvertreter Patrick Wrzesinski vor. Er selbst könne sich aber vorstellen, dann dessen Funktion zu übernehmen, wenn er gewählt würde.

Von Hans-Heinrich Hartmann

Kommentare