Die Gruppe „70-plus“ aus Gethsemane veranstaltet Ausflüge, Vorträge und Feiern

Senioren, die nicht rasten

Aktive Gemeinschaft: Das ganze Jahr über trifft sich in Gethsemane die von Marianne Malkmes (3. von rechts) ins Leben gerufene Gruppe „70-plus“ zu verschiedenen Unternehmungen. Wobei das Lebensalter jedoch keine feststehende Voraussetzung ist. Foto: roda

Gethesemane. Es war bei einem gemütlichen Plausch im Philippsthaler Ortsteil Gethsemane, als Marianne Malkmes den Vorschlag machte, eine aktive Freizeitgestaltung auch für die ältere Generation anzubieten.

Schon bald nach den ersten Veranstaltungen im Jahr 2010 fand sich eine ansehnliche Zahl Frauen und Männer zusammen. Des reiferen Alters wegen wurde die Bezeichnung „70-plus“ gewählt.

Treue Teilnehmer

Inzwischen trifft sich die Gemeinschaft einmal im Monat. „Über 20 sind es immer“, kann sich Organisatorin Malkmes auf einen treuen Teilnehmerstamm verlassen. Dabei werden auch die nächsten Vorhaben besprochen.

Denn mehrmals im Jahr ist die Gruppe „70-plus“ zu Fahrten unterwegs, die auch schon mal bis nach Ruhla in Thüringen sowie nach Ehrenberg in die Rhön mit Besuch einer Großkelterei geführt haben.

Beliebt sind zudem Ausflüge in die Umgebung, wie zum Beispiel die alljährliche Maiwanderung mit anschließender Vesper auf dem Hugenottenplatz bei Hausmacherwurst, selbstgebackenem Brot sowie Kochkäse und Butter aus eigener Herstellung. Und mit dem Faschingskreppelbacken sowie der Weihnachtsfeier werden auch die anderen Jahreszeiten in den Terminplan einbezogen.

„Gaethsemicher Platt“

Doch die Senioren aus Philippsthals höchst gelegenem Ortsteil wollen nicht nur reisen und Feste feiern. Zwischendurch finden darüber hinaus mehrmals Informationsveranstaltungen statt, wie etwa Vorträge über die Patientenverfügung oder über Rauchmelder und richtiges Verhalten im Brandfall.

Sogar das „Gaethsemicher Platt“ wird von den „70-plus“-Teilnehmern wieder geübt. Aus der Sprache des Herkunftslandes Frankreich haben die Nachfahren der von dort wegen ihres Glaubens vertriebenen Hugenotten bis heute jedoch nichts mehr erhalten. (ha)

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