Gemeinschaft der Vereine veranstaltete Dorfabend mit Tanz, Musik und Sketchen

Schwanensee an der Werra

Rock hoch: Viel Bein zeigten die Landfrauen bei ihrem Auftritt anlässlich des Dorfabends der örtlichen Vereine in Widdershausen.

Widdershausen. Vor vergnügtem Publikum in der vollbesetzten Widdershäuser Mehrzweckhalle präsentierten örtliche Vereine ein mehrstündiges Unterhaltungsprogram mit Tanz, Musik und Sketchen.

Zwei Jahre hatte Gudrun Palik wieder Zeit gehabt, für ihre Moderation kernige Sprüche und zotige Witze aus dem nahen Umfeld sowie dem allgemeinen Weltgeschehen zu sammeln. Diese waren zwar manchmal nicht ganz jugendfrei, gefielen den Gästen im Saal aber umso besser.

Posaunenchor am Anfang

Das Programm selbst eröffnete der Posaunenchor der evangelisch reformierten Kirchengemeinde unter Leitung von Karl Zuleger mit einigen frischen Melodien.

Politiker sind nur auf Plakaten tragbar. Darauf sind sie nämlich stumm und leicht zu entfernen.

Gudrun Palik

Einen erfrischenden Anblick boten folgend auch die Darsteller der Jugendfeuerwehr mir ihrem Figurentanz nach dem Lied „Ich bin so ein schöner Schwamm“. Bei der Musik blieb es, als der von Rolf Eitzert dirigierte Männergesangverein Widdershausen nun wieder personell verstärkt seine Erfolgserlebnisse auf der Bühne hatte.

Ebenfalls waren die drei Mitglieder des Jugendclubs mit phantomimischen Bewegungen und laszivem Hüftschwung gut auf ihren Auftritt vorbereitet. Unterdessen reiste „Hinter dem Horizont“ die grazile Tanzgarde des FSV Widdershausen zusammen mit Marlies Schmidt als Udo Lindenberg im „Sonderzug nach Pankow“.

Weniger grazil, dafür aber exotisch im Leoparden-Urwalddress, verdienten sich die Feuerwehrleute mit ihrer Tanzadaption nach Miriam Makebas Welthit „Pata Pata“ den Beifall des Publikums. Dafür schwangen die Landfrauen doch eher bodenständig aufgeräumt im Dirndl-Kostüm ihre makellosen Tanzbeine.

Zwischendurch probierten sich Bodo Ruch, Gerhard Hofmann, Tobias Schäfer und Uwe Langlotz als musikalische Anfänger, bevor sich die gespannte Aufmerksamkeit den Darstellerinnen des FSV Widdershausen widmete, die den zu erwartenden Pflegenotstand in durchaus realistischer Situationskomik schon einmal vorwegnahmen.

Den ganz großen Knaller zum Dorfabend brachte dann traditionsgemäß wieder die Feuerwehr mit einer absoluten Neufassung von Peter Tschaikowskys Ballett „Schwanensee“. Dem Publikum war jedoch eine Zugabe nicht genug, sodass erst nach einer Verschnaufpause und nochmaligem Auftritt die Veranstaltung einen erfolgreichen Abschluss fand.

Von Hans-H. Hartmann

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