Innere Ringmauer ist für 4700 Euro saniert worden – jetzt fehlt noch ein Holzzaun

Schutz für Sommerlinde

Bürgermeister Stefan Gensler (links) und Martin Schwarz vom Vorstand des Heimatvereins Landeck zeigen auf ein Teilstück der neuen inneren Ringmauer. Karl Honikel (Mitte), Vorsitzender des Heimatvereins, hält einige Triebe in der Hand, die es jetzt noch durch einen Holzzaun rund um die vier Einzelstämme der Linde zu schützen gilt. Foto: Reymond

Schenklengsfeld. Die Ringmauer zur Stabilisierung des Geländes im Innern der vier Wurzelstämme der historischen Sommerlinde in Schenklengsfeld ist jetzt für 4700 Euro von Mitarbeitern der Firma Eichenauer saniert worden.

Denkmalschutz

Bei den Arbeiten wurden sämtliche Auflagen der Unteren Denkmalbehörde berücksichtigt. Verwendet wurden Sandsteine, die die Gemeinde zum Großteil zur Verfügung gestellt hatte, und Trasskalk für die Stabilität.

Die Sanierung möglich gemacht hatte im Dezember 2010 die in Bad Hersfeld ansässige Firma Linde Ladenbau, die 8000 Euro für das Projekt bereitstellte. Die Spende erhielt damals der Heimatverein Landeck, der sich schließlich auch um die finanzielle Abwicklung des Projekts kümmerte.

3300 Euro für einen Zaun

Die jetzt noch zur Verfügung stehenden 3300 Euro sollen für die Errichtung eines Holzzauns verwendet werden. Er soll einmal rund um die Linde führen und die Triebe an den einzelnen Wurzelstämmen schützen. „Nach einem forstgenetischen Gutachten durch Professor Reiner Finkeldey von der Georg-August-Universität Göttingen sind die Triebe für die Atmung des Baumes besonders wichtig. Auch die Untere Naturschutzbehörde befürwortet einen solchen Zaun“, erklärt Karl Honikel, Vorsitzender des Heimatvereins Landeck.

Um das weitere Vorgehen abstimmen zu können, sollen schon in Kürze Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde, der Unteren Denkmalbehörde, des Heimatvereins sowie der Bauabteilung der Gemeinde Schenklengsfeld zu einem ersten Abstimmungsgespräch zusammenkommen.

Von Mario Reymond

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