Gemeindeverwaltung unterstützt Internetfirma

Schneller surfen in Hohenroda

Bürgermeister Jörg Schäfer (rechts) schaltet mit dem obligatorischen Druck auf den Knopf die 6000er Bandbreite ein, links ITfM-Prokurist Jürgen Bodenhorn. Foto: Manns

Hohenroda. In Hohenroda mit den Ortsteilen Ausbach und Ransbach gibt es Grund zur Freude, denn die Bürger können nun schneller im Internet surfen. Nachdem die Firma ITfM GmbH (Informations-Technologie für Menschen) mit Sitz in Morschen-Wichte auf Initiative des Gemeindevorstandes und Bürgermeister Jörg Schäfer die Bürger 2011 noch mit einer Bandbreite bis zu drei Mbit/s versorgte, wurde die Geschwindigkeit nun auf bis zu 6 Mbit/s verdoppelt.

Nach der Informationsveranstaltung in Ausbach im Mai 2010 wurden ein Jahr später 50 Kunden in beiden Ortsteilen angeschlossen. Nachdem im World Wide Web höhere Geschwindigkeiten gefordert werden und immer mehr Menschen auf das Internet zurückgreifen, trug die Gemeindeverwaltung wiederum die Bitte an ITfM heran, die Bandbreite in den Ortsteilen Ausbach und Ransbach zu erhöhen.

Nach einigen Gesprächen und Verhandlungen hat sich die Gemeindeverwaltung dazu entschlossen, die Firma mit einem Baukostenzuschuss von 3451 Euro zu unterstützen, das entspricht etwa 50 Prozent der Gesamtinvestitionskosten.

Bürgermeister Jörg Schäfer freute sich dann auch beim obligatorischen Knopfdruck zur Inbetriebnahme der höheren Bandbreite, dass in Ausbach und Ransbach nun eine noch schnellere Datenübertragung möglich ist und die Bürger besser ans Internet angeschlossen werden können.

Bürgernetze seit 2004

Der Prokurist von ITfM, Jürgen Bodenhorn, erläuterte, dass sie schon seit 2004 Bürgernetze in Orten aufbauten, die nicht über einen schnellen DSL-Zugang verfügen.

Das Bürgernetz soll besonders für den ländlichen Raum eine Alternative zu herkömmlichen Internet-DSL-Zugängen bieten. Dort, wo kabelgebundene Verfahren wegen zu großer Entfernungen nicht möglich sind, versorge das Bürgernetz auch kleinere Orte über drahtlose Funkverbindungen. (gm)

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