Tag der offenen Tür im Gewerbegebiet ein Erfolg für den Gewerbeverein Friedewald

Schlendern und entdecken

Bei hsv-Systemverkehre konnte der Nachwuchs sich auf Bobby-Lkw-Cars schon mal auf das Berufsleben als Fernfahrer vorbereiten.

FRIEDEWALD. In Bad Hersfeld gab es am Wochenende den „roten Teppich“, im Gewerbegebiet Friedewald das „G 4-Treffen“. Vier Bürgermeister schlenderten beim Tag der offenen Tür nebeneinander von Betrieb zu Betrieb. Ein staatsmännisches Bild. Friedewalds Bürgermeister Dirk Noll, seine Amtskollegen Ralf Orth aus Philippsthal und Stefan Gensler aus Schenklengsfeld wurden vom Friedewalder Alt- und Ehrenbürgermeister Werner Schäfer auf ihrem Rundgang begleitet. Zuvor begann der Tag besinnlich mit einem Zeltgottesdienst mit Pfarrerin Julia Niedling.

„Beim Gewerbeverein sind wir mit dieser Veranstaltung auf offene Ohren gestoßen“, begrüßte Dirk Noll die Besucher. So sei aus einer kleinen Idee etwas Großes geworden. „Uns freut auch, dass Hermes den Familientag mit dem Tag der offenen Tür zusammengelegt hat.“ Der Gewerbeverein Friedewald und fast alle Firmen hatten erstmals zu diesem Tag eingeladen, um der breiten Öffentlichkeit die Leistungsfähigkeit der Betriebe zu zeigen. Dr. Jürgen Teichgräber, 2. Vorsitzender des Gewerbevereins, lächelnd: „Wir freuen uns, wenn die Besucher beim nächsten Auftrag die heimischen Betriebe berücksichtigen.“

Direkte Anbindung an A4

Die direkten Verkehrsanbindungen an die A4, als wichtigste West-Ost-Achse, und zur Bundesstraße 62 machen das Gewerbegebiet attraktiv. Die Autobahn verbindet die Wirtschaftszentren Rhein-Main und Rhein-Ruhr mit Thüringen und Sachsen. So kamen Groß und Klein aus allen Himmelsrichtungen, um in Friedewald das Gewerbe zu erleben. Eine Schlendermeile für die ganze Familie. Petra und Michael Gregor, 1. Vorsitzender des Gewerbevereins, versorgten die Gäste dank ihrer „Super-Cook“-Maschine mit frischem Erdbeereis.

Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg baute einen Hochseilgarten auf, der Kletter-Abenteuer für jung und alt bot. Allein oder im Team mussten die „Klettermaxe“ unterschiedliche Aufgaben bewältigen und dabei Mut und Selbstvertrauen zeigen. Der Nostalgiebus brachte die Besucher bequem von einem Highlight zum nächsten, denn 500 000 Quadratmeter Gewerbegebiet waren bei den Temperaturen nicht für alle leicht abzulaufen.

Auf dem Hof des Abschleppdienstes Deiseroth präsentierte die Freiwillige Feuerwehr brenzlige Einsatzübungen, bei denen ein Auto aufgeschnitten wurde, um einen Menschen zu retten. Schräg gegenüber gab es Dicke-Backen-Musik der Bergmannskapelle Wintershall, der die Puste trotz der Wärme nicht ausging.

Zum Ausklang des Tages der offenen Tür wurde ordentlich abgerockt. Die Band „Streamline“ begeisterte auf dem Hof von Motorrad Direkt mit Rockklassikern, Flower-Power-Hits und kernigem Rock’n’Roll. Da kam Partystimmung auf. Songs von den Beatles, Rolling Stones, Doors, Jethro Tull, The Who oder Jimi Hendrix ließen die „guten alten Zeiten“ in Friedewald aufleben. Dann wurden die Türen im Gewerbegebiet wieder geschlossen.

Von Ludger Konopka

Tag der offenen Tür im Gewerbegebiet Friedewald

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