Historikerkongress in Krakau würdigt Autor

Schenks Buch unter den besten zehn

Krakau/Lampertsfeld. Das Buch „Die Ermordung der Lemberger Professoren und der Holocaust in Ostgalizien“ (polnischer Titel „Noc Moderów“) des Lampertsfelder Autors Dieter Schenk kam auf die Shortlist der zehn besten Bücher des polnischen Preises „Pro Historia Polonorum“.

Polnische Historie studieren

Ein internationaler Kongress polnischer Historiker in Krakau vergibt diesen Preis. Mit dem Preis sollen Autoren ausgezeichnet werden, die „engagiert polnische Geschichte im Ausland studieren, über die polnische Vergangenheit neue Quellen erschließen, die Polen in neuen Perspektiven zeigen und die polnische Historie und Kultur in der Welt bekannt machen“, erläutert Dieter Schenk. Zur Auswahl kommen Bücher, die zwischen 2001 und 2011 geschrieben wurden und sowohl im Heimatland und der Sprache des Autors wie auch in Polen in polnischer Sprache publiziert wurden.

Die übrigen Werke wurden in Frankreich, Russland, Ukraine, Tschechien, Bulgarien und den USA geschrieben. Neben Schenk wurde noch aus Deutschland Mick Christoph mit seinem Werk „Kriegserfahrungen in einer multiethnischen Stadt: Lemberg 1914-1947“ ausgezeichnet.

Bereits 2010 hatte eine Jury im Rahmen eines anderen Preises („Kazimierz Moczarski-Preis“) des Nationalen Kulturzentrums Warschau in Verbindung mit der Gazeta Wyborcza entschieden, die polnische Ausgabe von Dieter Schenks Biographie des Generalgouverneurs Hans Frank unter die zehn besten im Jahr 2009 in Polen erschienenen historischen Bücher einzustufen. In diesem Fall war er der einzige Ausländer. (red/zac)

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