Gemeindevertretung fasst Mehrheitsbeschluss

Schenklengsfeld prüft EAM-Beteiligung

Konrode. Die Schenklengsfelder Gemeindevertreter haben sich in ihrer Sitzung am Donnerstagabend im Dorfheim in Konrode intensiv mit der möglichen Beteiligung der Gemeinde an der EAM GmbH & Co. KG auseinandergesetzt.

So stellte Nora Mannel für die SPD die Frage, ob das schuldenbehaftete Schenklengsfeld bei so etwas überhaupt mitmachen dürfe. „Wir haben zum Jahresende ein Defizit von 16,7 Millionen Euro und geben nun Geld für ein Gutachten aus. Wenn wir später nicht mitmachen, dann ist dieses Geld weg“, mahnte die Sozialdemokratin.

Für die Bürgerliste merkte Udo Langer an, dass eine solche Beteiligung risikobehaftet ist. „Wir müssen aber zunächst einmal Geld einsetzen, um unsere Fragen beantwortet zu bekommen“, führte der Sprecher der Bürgerliste aus.

Für Georg Pfromm (SPD) ist die ganze Angelegenheit klar. Er lehnt eine Schenklengsfelder Beteiligung an der EAM rigoros ab. „In 25 Jahren, wenn über die Rendite Geld zu verdienen wäre, müssen Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden. Wir werden damit in 50 Jahren noch kein Geld verdient haben.“

Schlussendlich möchte die Mehrheit im Schenklengsfelder Parlament das Beteiligungsangebot an der EAM GmbH & Co. KG durch die Kanzlei Becker, Büttner, Held prüfen lassen, ehe über den nächsten Schritt einer Beteiligung nachgedacht wird. Diese Prüfung wird die Gemeinde 10 320 Euro kosten. Für die Prüfung stimmten zehn Vertreter, zwei votierten dagegen und drei enthielten sich der Stimme. (rey)

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