Elterninitiative gestaltet Außenanlage am Kindergarten Regenbogenland

Mit Sandkasten geht’s los

Sandkastenbau: Auch die Kinder waren mit Schaufeln und Schubkarre voller Eifer bei der Sache.

Schenklengsfeld. Die Osterferien produktiv für ihre Kinder nutzten die Eltern des Kindergartens Regenbogenland und der Kinderkrippe Sonnenschein. Je einen großen Sandkasten bauten sie in Eigeninitiative auf dem Außengelände des Kindergartens.

Aufgerufen zu der Aktion hatten die Elternbeiräte der beiden Schenklengsfelder Einrichtungen. Denn Planung und Gestaltung des nach der Kindergarten-Renovierung neuen Spielgeländes können noch einige Zeit dauern. „Es wäre schade gewesen, wenn die Kinder nach der Zeit im Bürgerhaus noch einen Sommer ohne kindergerechtes Außenspielgelände hätten verbringen müssen. Darum sind wir aktiv geworden“, sagt Petra Rudolph, Vorsitzende des Elternbeirats im Kindergarten Regenbogenland.

Zwanzig fleißige Helfer

Rund 20 fleißige Eltern folgten dem Aufruf. Ausgerüstet mit Schubkarren, Spaten, Sägen und Schaufeln errichteten sie einen je vier Mal vier Meter großen Sandkasten für Kindergarten und Krippe. Rundherum wurden knapp 50 Quadratmeter Rasenteppich verlegt. Nicht nur Arbeit sondern auch großen Spaß hatten die Kinder bei der Aktion. Auch sie transportierten in kleinen Schubkarren fleißig Sand oder halfen den Großen beim Schippen.

Tatkräftig und finanziell unterstützt wurde die Elternaktion von zwei Unternehmen. So spendete etwa der Fuhr- und Baggerbetrieb Thomas Hohmann aus Ufhausen großzügig die fünfeinhalb Tonnen Sand, die für die beiden Sandkästen benötigt wurden. Das Freiraumgestaltungs- und Gartenpflege-Unternehmen Sekerci aus Wippershain stellte kostenlos seinen Lastwagen bereit und übernahm die Anlieferung des Sandes sowie der großen Holzbalken, die als Umrandung dienen. Zusätzlich transportierte Agrarlandwirt Stefan Sippel mit seinem Bagger einen weiteren sperrigen Sandkasten, den der Elternbeirat gespendet bekam.

Seitens der Gemeinde begrüßt der Bürgermeister die Elternaktion. „Eigeninitiative heiße ich natürlich immer willkommen. Wegen des Haushalts konnten wir die Gestaltung der Außenanlage nicht früher leisten. Ich gehe aber davon aus, dass es noch dieses Jahr etwas wird“, sagt der Bürgermeister zuversichtlich.

Von Astrid Schleif

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