Lehrer und Schüler der Gesamtschule Schenklengsfeld berichten von ihrer China-Reise

Rustikale Tischmanieren

Gastgeschenk: Einen Wandbehang aus echter Seide hatte Reisebegleiterin und Dolmetscherin Qian Wang (Vierte von links) als Gruß des Bürgermeisters von Jiaozuo an seinen Amtskollegen Stefan Gensler (Mitte) mitgebracht. Maximilian Habegger, Sophia Siegl, Joshua Habener und Lehrer Andreas Hofsommer (von rechts) sowie Max Ellermann (Dritter von links) und Laura Führer (Zweite von links) berichteten über die Reise. Links im Bild Schulleiter Oskar Ruhl. Foto: roda

Schenklengsfeld. Von ihrer China-Reise im Rahmen eines Schüleraustauschs mit der Guang Ming Middle School in Jiaozuo nahe der Hauptstadt Peking berichteten Teilnehmer der Schenklengsfelder Gesamtschule nun während eines Bild-Text-Vortrages.

Dazu gab Lehrer Andreas Hofsommer einen Überblick des Gesamtprojekts und schilderte auch die Kontakte zur chinesischen Schule sowie deren Leitung. Laura Führer erzählte unterdessen von einem Einkaufsbummel in der Millionenstadt Peking und davon, dass sie sich dort erst einmal an den nahezu ungeregelten Radverkehr auf den Gehwegen gewöhnen musste.

Maximilian Habegger äußerte sich beeindruckt von den Dimensionen der Chinesischen Mauer, die auf ihrer Gesamtlänge von 5000 Kilometern allerdings nur noch teilweise in gutem Bauzustand sei.

Einen Ausflug in Chinas Geschichte unternahm auch Max Ellermann bei einem Besuch in der Verbotenen Stadt mit ihren prächtigen Palästen. Zudem berichtete er über den Morgenappell an der Partnerschule und zeigte ein Kurzvideo mit dem Liedvortrag eines Schulchores.

Einblicke in das Leben ihrer Gastfamilie gewährte Sophie Siegl und lobte das zuvorkommende Verhalten sowie den Sinn für gutes Essen. Gewöhnungsbedürftig fand sie hingegen die Tischmanieren, bei denen schmatzen, die Knochen ausspucken und lautes Rülpsen durchaus zum guten Ton gehörten.

Gleichfalls angetan von den vielfältigen Spezialitäten der chinesischen Küche war wohl auch Joshua Habener. Für den Gebrauch der üblichen Stäbchen brauchte er jedoch zwei Tage Übungszeit.

Als versierte Kennerin der chinesischen Kultur und Sprache hatte Qian Wang aus Hünfeld die Schülergruppe aus Osthessen auf ihrer Reise ins Reich der Mitte begleitet. Der Bürgermeister des Aufenthaltsortes Jiaozuo hatte ihr dann als Gastgeschenk für seinen Amtskollegen in Schenklengsfeld einen Wandbehang aus echter Seide mitgegeben, den sie am Ende des Vortrags an Stefan Gensler überreichte. (ha)

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