Freude über Haushalt 2016 in Friedewald

Rundum zufriedene Kommunalpolitiker am Fuße des Dreienbergs

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Hillartshausen. Einstimmig haben die Friedewalder Gemeindevertreter während ihrer jüngsten Sitzung in Hillartshausen den Haushalt für das Jahr 2016 beschlossen. Das fiel den Kommunalpolitikern auch nicht schwer, da das Zahlenwerk einen Überschuss von 5100 Euro ausweist.

Besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Dirk Noll: „Wir brauchten an keiner Gebührenschraube zu drehen, um diese Resultat zu erreichen.“ Und das, obwohl Friedewald auch beim kommunalen Finanzausgleich (KfA) zu den Verlieren gehört.

Während 17 der 20 Kommunen aus dem Landkreis finanzielle Zuwendungen erhalten und im Gegenzug Philippsthal und Heringen kräftig zahlen müssen, steht Friedewald mit leeren Taschen da. „Wir müssen zwar nichts bezahlen, wir bekommen aber auch keinen einzigen Cent.“

Trotz dieser nicht sonderlich guten Vorgaben kommt die Dreienberggemeinde bereits im dritten Jahr ohne neue Kreditaufnahmen aus. „Friedewald hat seine Hausaufgaben gemacht“, kommentierte SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Iffland den Haushalt. Er machte deutlich, dass sich das Gewerbe in Friedewald positiv bemerkbar mache. In den vergangenen Jahren sei die Gewerbesteuer um 800 000 Euro nach oben gegangen. Für 2016 rechnet der Bürgermeister mit einer Gewerbesteuereinnahme in Höhe von 1,1 Millionen Euro.

Iffland verdeutlichte ebenso wie der Bürgermeister, dass das Land der Gemeinde kräftig in die Taschen greife. Mit Blick auf einen Zehn-Jahres-Zeitraum stellte er fest, dass sich die Schlüsselzuweisungen um 130 000 Euro verringert hätten. „Das Land greift uns tief in die Tasche und das ist eine Sauerei“, so Iffland.

Für Uwe Hoche (OL) sei es eine gute Leistung, ein solches Zahlenwerk erzielt zu haben. „Und das mit moderaten Gebührenansätzen. Das ist schon eine gute Leistung“, sagte der Sprecher der Offenen Liste. Für Horst Jäger (CDU) blieb nur noch der Part, sich für die gute Informationspolitik bei Bürgermeister Dirk Noll zu bedanken.

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