Gemeinde will konkrete Projektpläne sehen

Rückschlag für Elektro-Sensible

Oberbreitzbach. Einen herben Rückschlag hat die Initiative „Weiße Zone Rhön“ hinnehmen müssen. Die Gruppierung hatte in Mansbach ein Projekt „Gesundes Wohnen ohne Elektrosmog“ umsetzen wollen. Dieses Vorhaben scheint nach Ansicht von Bürgermeister Andre Stenda aber nicht mit der notwendigen Hartnäckigkeit verfolgt worden zu sein.

Mittlerweile sei es durch eine neue Funkantenne auf dem Soisbergturm gänzlich gefährdet. Außerdem stünden in Mansbach die als extrem strahlenfreie Bereiche ausgewiesenen Häuser Sonnenuhrgebäude und Geyso-Schloss gegenwärtig für die Initiative nicht mehr zur Verfügung. Das Sonnenuhrgebäude war jüngst versteigert worden (wir berichteten).

Die Initiative hatte daraufhin die Gemeinde aufgefordert, den strahlenfreien Bereich um die Ortschaften Glaam und Ransbach zu erweitern. In Mansbach, Glaam und Ransbach sollten seitens der Gemeinde sogenannte strahlenfreie Schutzoasen ausgewiesen werden.

Diese Forderung haben die Hohenrodaer Gemeindevertreter nun einstimmig zur Kenntnis genommen und beschlossen, dass die Gemeinde sich für die Umsetzung des Projekts „Gesundes Wohnen ohne Elektrosmog“ einsetzen werde, wenn die Initiative konkrete Planungen vorgelegt habe.

Abgelehnt wurde dabei von den Kommunalpolitikern aber die Forderung der Initiative, den Flächennutzungsplan um ein neues Mobilfunkkonzept zu erweitern. Die dadurch erhofften Ziele der Initiative, keine weiteren Mobilfunkmasten mehr zuzulassen, sind aus Sicht der Hohenrodaer Gemeindevertreter nicht realisierbar. (rey)

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