Reaktion auf Rückzug des Parlamentsvorstehers

Ries feuert in Richtung Landrat

Heringen. Auf den Mandatsverzicht des Heringer Stadtverordnetenvorstehers Manfred Wenk (WGH) reagiert Bürgermeister Hans Ries. Es bleibe festzustellen, dass Wenk den Hessischen Städte- und Gemeindebund (HSGB) als Alibi angeführt habe, um für die Stadt ausgesprochen wichtige Tagesordnungspunkte von der Tagesordnung zu streichen. Als die Juristen des HSGB dies dementierten, sei es plötzlich die Kommunalaufsicht gewesen, die angeblich angeraten hatte, sogar die Einbringung und die Beratung des Haushaltes von der Tagesordnung abzusetzen. Auch dies habe sich als unwahr herausgestellt, teilt Ries mit.

Zu guter Letzt seien die Hinweise aus der Körperschaftsabteilung des Landratsamtes gekommen. Dies wiederum wies der Landrat weit von sich (wir berichteten).

Hans Ries ist weiterhin um Aufklärung bemüht: „Sollte sich herausstellen, dass auch der Landrat in diese Affäre mit möglicherweise weitreichenden materiellen Folgen für die Stadt Heringen eingebunden war, wüsste ich nicht, wie er noch in seinem Amt bleiben könnte.“ (red/rey)

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