Hanglage in Herfa erschwert Straßensanierung

Ries: Biegenrain ist schwieriges Bauland

Was ist im Untergrund los? Fachleute einer Geraer Spezialfirma bringen am Herfaer Biegenrain eine Bohrung nieder. Foto: nh

Herfa. Als schwieriges Gebiet und bauliche Herausforderung bezeichnet Heringens Bürgermeister Hans Ries in einer Pressemitteilung den Biegenrain im Stadtteil Herfa. „Man sieht schon an den erheblichen Straßen-Absenkungen und den abgerutschten Flächen, dass der steile Hang in Bewegung ist und es sich hier um ein recht extremes Baufeld handelt“, teilt der Bürgermeister mit.

Ingenieure prüfen

Seit mehreren Jahren seien daher Ingenieurbüros und Gutachter im Auftrag der Stadt Heringen tätig, um zu prüfen, wie die Straße überhaupt stabilisiert werden könne, damit sie nicht kurz nach der anstehenden Sanierung wieder komplett neu instandgesetzt werden müsse.

„Um ganz sicherzugehen, dass die den Anliegern vorgestellte technische Lösung nicht doch am noch tiefer liegenden Untergrund scheitert, wurden nun nochmals 15 Meter tiefe Untersuchungsbohrungen von einer Spezialfirma aus der Nähe von Gera niedergebracht. Vom Ergebnis abhängig ist auch, wie lang die auszuschreibenden Anker sein müssen“, erklärt Hans Ries.

Erst wenn auch dieses Ergebnis vorliege und die Gutachter ihren letzten Segen gegeben hätten, würde die entsprechende Ausführungsplanung von Seiten der Stadt unterschrieben und das Leistungsverzeichnis zwecks Ausschreibung der Baumaßnahme endgültig fertiggestellt, merkt Ries an. (red/rey) siehe unten

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